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16.04.2026
15:52 Uhr
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Einen halben Kilometer lang standen Menschen für die Eröffnung der Soloschau von Marina Abramović in Berlin an – um dann viele bloßgelegte Genitalien zu sehen. Ob es sich gelohnt hat? Ein Besuch nach vorbereitendem Gespräch mit der Künstlerin.

„Women Massaging Breasts“ aus der Serie „Balkan Erotic Epic“: Frauen massieren ihre Brüste, ein Trauerritual aus uralter Zeit. Marina Abramović, Courtesy der Marina Abramović Archives/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Der Andrang vor dieser Ausstellungseröffnung war gewaltig. Die Schlange vor dem Berliner Gropius-Bau übertraf die vor dem Berghain in seinen begehrtesten Nächten; von einer „Rekordschlange“ spricht das Haus. Sie schlängelte sich häufchenweise einen halben Kilometer lang um den Block, bis weit nach dem Anhalter Bahnhof. Manche sind länger als drei Stunden angestanden, um dann, leidige Club-Erfahrung, doch nicht reinzukommen.
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