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16.09.2026
04:57 Uhr
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In Berlin wird darüber spekuliert, wer Friedrich Merz als Kanzler ablösen könnte. Die möglichen Kandidaten lassen sich nicht in die Karten schauen. Ihre Chancen sind allerdings unterschiedlich verteilt.

Die Namen von Hendrik Wüst (li.) und Markus Söder (Mi.) fallen am häufigsten, wenn über einen möglichen Nachfolger von Friedrich Merz geredet wird.
Kai Osthoff/dpa
Miserable Umfragewerte, das Debakel von Sachsen-Anhalt und am Sonntag die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Die Nerven in der Union liegen blank. Verantwortlich gemacht für die Lage wird der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende. Immer lauter werden Spekulationen, Friedrich Merz könnte vorzeitig gezwungen sein, das Büro im Kanzleramt zu räumen, trotz der hohen Hürden im Grundgesetz. Als mögliche Nachfolger genannt werden vor allem Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder sowie Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Aber auch andere. Wie realistisch sind die Spekulationen?
Unter dem Eindruck alarmierender Umfragen verspricht Kanzler Merz kurz vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin Entlastungen bei den Spritpreisen. Und sagt die für kommende Woche geplante USA-Reise ab.
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