SZ 28.08.2026
18:07 Uhr

(+) Norwegen: Ein Königspaar im Sturm


Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Haakon VIII. das Zepter in einer der turbulentesten Phasen des norwegischen Königshauses. Die neue Königin Mette-Marit wird wohl erst mal nicht so oft zu sehen sein.

(+) Norwegen: Ein Königspaar im Sturm

Der König ist tot, es lebe der König: Am Freitagmorgen um 6.35 Uhr starb König Harald V. von Norwegen. Damit wurde im selben Moment aus Kronprinz Haakon, seinem Sohn, Haakon VIII., der vierte König, seit Norwegen im Jahr 1905 seine Unabhängigkeit von Schweden erlangte. Wer meint, das Königshaus müsse sich da irgendwie verzählt haben, wie soll einer der achte Monarch namens Haakon werden, wenn es gerade mal vier Könige in der neuen Dynastie gab: Das moderne norwegische Königshaus knüpft bei der Nummerierung nahtlos an die Könige des mittelalterlichen Norwegens vor den historischen Unionen mit Dänemark und Schweden an.

Harald V. fand Pomp peinlich, am liebsten blieb er unerkannt – und genau dafür schätzten die Norweger ihn. Nun verliert die Monarchie ausgerechnet in der größten Krise ihren Ruhepol.

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