SZ 25.09.2026
14:43 Uhr

(+) Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Die Hälfte kommt weg


Der WDR will als gutes Vorbild für das Sparen in der ARD vorangehen und in den nächsten Jahren 300 seiner 600 Programme streichen. Nun ist bekannt, was als Erstes verschwindet.

(+) Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Die Hälfte kommt weg
Nach allem, was bekannt ist, bislang nicht betroffen: Die Maus, deren Skulptur als Sender-Maskottchen vor dem WDR-Hauptsitz in Köln steht.
IMAGO/Christoph Hardt/Panama Pictures

Man konnte aus mehreren Gründen staunen bei der Nachricht, die die Intendantin des Westdeutschen Rundfunks Katrin Vernau im Frühjahr verbreiten ließ. Der Sender wolle bis 2030 die Hälfte seiner Programmangebote streichen. An der Zahl: 300 von 600. Erstens, 600 Programmangebote? Der WDR ist zwar der größte, aber nur einer von neun ARD-Landessendern und von noch mehr öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn der WDR schon 600 hat, muss es deutschlandweit Abertausende öffentlich-rechtliche Programme geben.

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