SZ 12.10.2026
14:09 Uhr

(+) Pop: Frauen weinen nicht mehr, Frauen machen Kohle


Shakira widmet das gewaltige Ereignis, das ihre Residency in Madrid war, ihrer Community. Kitschig? Nee. Über einen Popstar, der wirklich so sympathisch ist, wie Madonna es immer sein wollte.

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„Put your hands together, come on, Europe“: Sängerin Shakira bei ihrem Konzert am 18. September in Madrid.
Foto: Susana Vera/Reuters

Sie haben für Shakira einen ganzen Mitternachtskarneval aufgebaut. Ein eigenes Oktoberfest mit Lateinamerika-Thema, auf knapp 200 000 Quadratmetern, ganz weit im Süden von Madrid. Man muss dafür raus nach Villaverde fahren, in den historisch jüngsten, erst 1954 eingemeindeten Bezirk der Stadt, in dem früher vor allem Arbeiter und Migranten wohnten. Hier kann man heute noch großartig Eisenbahnwaggons und Autoreifen kaufen, aber inzwischen auch ein Start-up gründen, denn es soll ja vorangehen.

Es fehlte wohl nicht viel, und die Band „Bilderbuch“ wäre Geschichte gewesen. Jetzt hat sie eine neue Gitarristin, ein neues Album und eine Mission: die Welt mal wieder aus dem Mittelalter herauszuführen. Eine Begegnung.

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