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19.04.2026
12:17 Uhr
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Die prominente Juristin Inez Weski verteidigte den Drogenboss Ridouan Taghi, dann wurde sie selbst verhaftet: Sie soll geheime Botschaften aus dem Knast geschmuggelt haben. Ihre Auftritte auf der Anklagebank sind melodramatisch.

Inez Weski bei Prozessauftakt am 2. April. Die Anwältin ist bekannt geworden durch ihr markantes Erscheinungsbild und ihre Wortgewalt. Robin Utrecht/Imago/ANP
Am Ende des letzten Verhandlungstages darf sich die Angeklagte noch einmal äußern. Und Inez Weski weiß offensichtlich, worauf es ankommt. Mit ihrer dramatischen Rhetorik ist sie als Anwältin berühmt geworden. Nun, da sie sich quasi selbst verteidigt, wählt sie wieder große Worte. Nicht nur, dass sie „Opfer schamlosen Unrechts“ sei, dass man sie „für vogelfrei erklärt“ habe. Vielmehr befinde sich der niederländische Rechtsstaat insgesamt im Zustand „fortschreitender Auflösung“, sei verkommen zu einem „Verfolgungsapparat, der Menschen lebendig begraben will“.
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