|
29.09.2026
11:43 Uhr
|
Der Osteuropa-Experte Martin Schulze Wessel beschreibt russische Geschichte als Geschichte der Expansion.

Brachialer Neo-Imperialismus: Feuerwehreinsatz nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus im Kiewer Stadtteil Holossijw am 3. September.
Dan Bashakov/AP/dpa
Man hört das ja immer noch, ganz links, aber vor allem auch ganz rechts: dass man den russischen Präsidenten Putin ansprechen und sozusagen nur auf dem richtigen Fuß erwischen müsse, damit er nicht länger Krieg in der Ukraine führt. Wer dieser Illusion aus möglicherweise nobelsten Motiven anhängt, der gehört zum idealen Publikum dieses Buches. In „Warum Russland nicht aufhören wird“ führt der Münchner Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel in sieben Thesen in die Tiefe der russischen Geschichte, die aus seiner Perspektive vor allem eine Geschichte der Expansion ist.
Oleksii Sandakov dokumentiert den russischen Dauerbeschuss in Cherson. Voll Sorge blickt er nicht nur ins nahe Oleschky, wo Russland die Menschen aushungert – sondern auch auf das in Bezug auf Drohnen vollkommen unvorbereitete Westeuropa.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: