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07.05.2026
13:59 Uhr
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Vier Monate vor der Landtagswahl haben sich die politischen Verhältnisse in dem Bundesland ganz grundsätzlich verschoben. Befeuert von der Sehnsucht nach Tabula rasa.

Es schaut nicht gut aus für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten: Sven Schulze (CDU) auf einer Veranstaltung mit dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (links). Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Zuerst der Warnhinweis: Umfragen sind keine Wahlergebnisse. Sie sind Momentaufnahmen, sie können sich jederzeit ändern, denn sie unterliegen den gleichen Schwankungen wie die politische Stimmung. Die allerdings könnte vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kaum bescheidener sein. Zwei Drittel der Menschen sind laut Infratest dimap unzufrieden mit ihrer Landesregierung aus CDU, SPD und FDP, vier von fünf Befragten beurteilen die wirtschaftliche Lage als weniger gut bis schlecht. Dass die seit 24 Jahren in Magdeburg regierende CDU die wichtigsten Probleme lösen kann, glaubt weniger als ein Fünftel der Befragten. Und das ist längst nicht alles.
Vor einem Jahr kündigte die Bundesregierung einen Knallhartkurs in der Migrationspolitik an. Seither sanken die Asylzahlen. Aber ist das wirklich eine Folge der geänderten Politik?
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