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16.08.2026
14:52 Uhr
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Posieren, lästern, lügen und hetzen: Jette Steckel inszeniert bei den Salzburger Festspielen Molières Komödie „Der Menschenfeind“ als Hip-Hop-Battle im Zeitgeistsinn. Aufregend? Eher fad.

Alceste (André Szymanski, Mitte) sagt als Einziger immer das, was er wirklich denkt – ein echter Menschenfeind. SF/Armin Smailovic
Ein Hip-Hop-Konzert bei den Salzburger Festspielen? Das hat es noch nicht gegeben. Die Musik geht schon los, wenn die Zuschauer im Landestheater noch ihre Plätze suchen, was in diesem Fall ein bisschen verwirrend ist, weil ein Teil des Publikums auf der Bühne platziert wird, sodass diese Zuschauer denen im Parkett direkt gegenüber sitzen. Die Spielfläche liegt als großes Einfallstor zwischen ihnen: ein offener, etwa zwei Meter tiefer Leuchtkasten, den man auch als die Rahmung eines überdimensionierten Bildschirms deuten könnte (Bühne: Florian Lösche).
Ein nackter Jedermann, ein geschasster Intendant und eine Frau, die den Laden am Laufen hält: ein Report von den Salzburger Festspielen. Erstmals äußert sich auch der abservierte Markus Hinterhäuser.
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