|
19.07.2026
11:49 Uhr
|
Der politisch umstrittene Dirigent Teodor Currentzis gibt das erste Konzert der Salzburger Festspiele mit Liedern der Schwermut und der Trauer in der Reihe „Ouverture spirituelle“.

Ein Murmeln aus den Seitentüren der Salzburger Kollegienkirche, das monotone Schlagen einer Röhrenglocke, dann halten Chor und Orchester Einzug, in langen schwarzen Reihen wie zu einem Kondukt. Mit einem inszenierten Ritual lässt Teodor Currentzis das erste Konzert der „Ouverture spirituelle“ beginnen, der traditionellen Reihe vor allem für geistliche Musik vor der eigentlichen Eröffnung der Salzburger Festspiele. In einer Woche wird Currentzis hier auch die erste Opernpremiere dirigieren, „Carmen“ von Georges Bizet.
Wie konnte der fatale Eindruck entstehen, die Bayreuther Festspiele wollten sich mit dem Publizisten Michel Friedman ihrer antisemitischen Geschichte stellen – und dann doch wieder nicht? Die Intendantin und Komponisten-Urenkelin Katharina Wagner erklärt sich.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: