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13.07.2026
17:28 Uhr
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In der österreichischen Miniserie „Sheep“ wird einem Schaf klar, dass es nur lebt, um geschlachtet zu werden. Es beschließt, sich zu wehren. Daraus wird eine hübsche Satire auf die Heldenerzählungen Hollywoods.

Lara mit der Lesebrille, gesprochen von Birgit Minichmayr, ist das zweitklügste Schaf auf dem Hof. Patrick Wally/ZDF
Aus dem Ofen kommt eine Auflaufform mit Gemüse, ein paar Rosmarinzweige dazwischen, darauf feine rosa Scheiben Schafsbraten. Die Familie greift sich die Fleischstückchen zuerst, die Kamera geht ganz nah ran an das Schmatzen, an die Fettspuren um die Münder. Eine Kochsendung ist das hier nicht. Man merkt das auch am Schnitt vom Esstisch zum Fenster. Aus der abendlichen Dunkelheit schaut ein Schaf herein, und nur Unkundige sehen da nicht mehr als den starren, ausdruckslosen Blick dieser Tiere. Man spürt seinen Schock. „Manfred“, sagt das Schaf.
Netflix holt die Siebzigerjahre-Serie „Unsere kleine Farm“ zurück, und mit ihr die berühmteste amerikanische Siedler-Familie. Das bedeutet viel Kitsch, Liebe und Gottvertrauen – aber auch eine wichtige Botschaft.
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