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12.03.2026
15:53 Uhr
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Ein Berufungsgericht urteilt, dass der Ski-Weltverband Fis zu Unrecht eine Millionenzahlung verweigerte. Fis-Chef Eliasch gerät in immer größere Nöte: Sein eigener Landesverband will ihn nicht für die Wiederwahl nominieren.

Zahltag: Johan Eliaschs Weltverband muss dem einstigen Geschäftsführer einer Fis-Tochterfirma rund fünf Millionen Euro zahlen. Greg M. Cooper/Gepa/Imago
Am vergangenen Dienstag ging beim Betreibungsamt in Thun, dem Schweizer Pendant zum deutschen Gerichtsvollzieher, ein bemerkenswertes Schreiben ein. Als Schuldner wurde darin eine Institution genannt, von der man kaum erwarten würde, dass man ihr mit Zwangsmaßnahmen zu Leibe rücken muss: der Internationale Ski- und Snowboard-Verband (Fis), angeführt von Präsident und IOC-Mitglied Johan Eliasch.
Der Milliardär Johan Eliasch, IOC-Mitglied und Präsident des Ski-Weltverbands Fis, kommt in den Epstein Files vor. Er selbst sagt: Es gab keinen Kontakt. Die Dokumente legen eine andere Geschichte nahe.
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