Im Grunde wirkt die Idee nach Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu fahren und dort mit Menschen über ihre Probleme im Alltag zu sprechen, ziemlich gut. An manchen Stellen wirkt die Dokumentation, die in der ARD an diesem Montagabend lief, tatsächlich längst überfällig. Dass die Sendung dann aber doch ein ziemliches Unwohlsein bereitet, liegt aber nicht nur am bedrohlichen Sendungstitel „Land unter Druck: 50 Stimmen aus dem Volk“. Nicht mal nur an dieser Stimme aus dem Off nach wenigen Minuten, die sagt: „In diesem Film geht es nicht darum, politische Sachverhalte aufzuklären. Es geht darum, Wahrnehmungen, Stimmungen und Meinungen einzufangen und aufzuzeigen, welche Wege aus der Krise es geben könnte.“
