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29.07.2026
19:07 Uhr
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Friedrich Merz versucht die Flucht nach vorn, räumt Fehler ein – und immerhin klappt die Wahl von Thorsten Frei zum Fraktionschef unfallfrei. Ein Abgeordneter sieht die Union aber in einer „existenziellen Krise“.

Markus Söder, Bundeskanzler Friedrich Merz, Thorsten Frei und Alexander Hoffmann (v. l. n. r. ) nach einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion. Sebastian Gollnow/dpa
Man kann nicht sagen, Friedrich Merz habe gerade einen Lauf. Jetzt ist auch noch das Rollband kaputt, mit dem der Kanzler vom Reichstagsgebäude durch den unterirdischen Tunnel rüber ins Jakob-Kaiser-Haus des Bundestags gleiten könnte, zum Statement mit dem frisch gewählten Unionsfraktionschef Thorsten Frei. Jetzt muss Merz laufen, und als er dann mit den anderen angekommen ist vor der blauen CDU/CSU-Wand, gratuliert er auch noch aus Versehen dem „lieben Carsten“ vor laufenden Kameras zu seiner Wahl.
Nach dem chaotischen Kabinettsumbau fliegt der Kanzler nach Irland. Aber den innenpolitischen Ärger wird er nicht los. Nicht nur in den Spitzengremien der Union, auch an der Basis brodelt es.
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