SZ 21.04.2026
15:10 Uhr

(+) Vergiftete Familie in Istanbul: „Dass sie schwer bestraft werden, ist unsere einzige Hoffnung“


Nach dem Vergiftungstod einer vierköpfigen deutschen Familie im Istanbul-Urlaub stehen sechs Angeklagte wegen „bewusster fahrlässiger Tötung“ vor Gericht. Sie geben sich ahnungslos, die Hinterbliebenen glauben kein Wort.

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Es war Pech, einerseits. Kaum fassbares Pech war es, in gerade diesem Zimmer abgestiegen zu sein, dem einen Hotelzimmer von mehr als Hunderttausend in Istanbul. Doch es war Pech, gepaart mit Fahrlässigkeit. Mit fehlenden Kontrollen. Damit, dass der türkische Staat nicht gehandelt hat, als er es hätte tun müssen.

Eine deutsche Familie stirbt in einem Hotel in Istanbul, wohl durch Phosphin aus einem Bettwanzen-Bekämpfungsmittel. Ein Toxikologe erklärt, wie so ein Gift freigesetzt wird, was es bewirkt – und was er Urlaubern rät.

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