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12.04.2026
14:59 Uhr
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Im Nahen Osten herrscht eine Pause der Gewalt – mehr aber auch nicht, sagt der frühere Diplomat Andreas Reinicke. Ein Gespräch über die Chance auf politische Stabilität in der Region, die Schlüsselrolle Irans und den hohen Preis, den Deutschland für seine Nahostpolitik zahlt.

Als Diplomat war Andreas Reinicke EU-Sonderbeauftragter für den Nahost-Friedensprozess und Botschafter in Syrien und Tunesien. Heute leitet er das Deutsche Orient-Institut in Berlin. Hier spricht er über die Friedensverhandlungen zwischen Iran und den USA – und über die Frage, wie Deutschland zwischen historischer Verantwortung, politischen Prinzipien und strategischen Interessen navigieren soll.
Jair Golan, Ex-General und Parteichef der „Demokraten“, kritisiert Premier Netanjahu für den Angriff auf Iran: Israel sei jetzt in einer schlimmeren Lage als vorher. Er sieht nur ein Kriegsziel – und dafür brauche es ein neues Atomabkommen.
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