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18.08.2026
14:51 Uhr
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Zwei israelische Touristinnen verschwinden scheinbar spurlos in Wien. Die Suche entwickelt sich zu einem Thriller, bei dem nicht klar ist: Sind die Frauen Opfer – oder Täterinnen? Vielleicht ist auch alles ganz anders.

Mutter Mali und Tochter Liel Yahalomi während ihrer Europareise. Den Rückflug nach Israel traten die beiden Frauen nicht an. IKG Wien
Am Ende stehen sie da, in Buenos Aires, die Tochter hat ihre Arme verschränkt und blickt auf den Asphalt, die Mutter zündet sich eine Zigarette an. Und ein israelischer Polizeibeamter, Walter Kogan, zuständig für Südamerika, redet auf die beiden ein. Es ist ein kurzer Videoclip und das vorerst letzte Bild von Mali und Liel Yahalomi, nachdem Fotos und Selfies der beiden Israelinnen eine Woche lang in Fernsehsendern und auf Websites in aller Welt zu sehen waren. Denn während einer scheinbar ganz normalen Reise nach Prag und nach Wien waren die beiden Frauen spurlos verschwunden. Ihre Plätze im Flugzeug zurück nach Tel Aviv waren leer geblieben, ihre Handys ausgeschaltet. Und zu Hause in Israel, in der kleinen Stadt Modi’in, gingen ihre Verwandten zur örtlichen Polizeistation. Sie vermuteten ein Verbrechen.
An Silvester 2012 flieht eine Frau im niederländischen Oss vor einem unbekannten Verfolger, eine Flucht in den Tod. Als die Polizei nicht weiterkommt, beginnen Tausende Bürger zu ermitteln. Über ein einzigartiges Kriminalexperiment.
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