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01.07.2026
14:21 Uhr
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Der mögliche Präsidentschaftskandidat der extremen Rechten in Frankreich gibt sich im Europaparlament betont seriös. Nun rücken Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sein politisches Lager ins Zwielicht.

Jordan Bardella, Vorsitzender des rechtsextremen Rassemblement National, bei einer Sitzung des EU-Parlaments im Juni. Jean-Christophe Verhaegen/AFP
Jordan Bardella raunt von einem Komplott der Justiz mit dem Ziel, ihn und Marine Le Pen nächstes Jahr vom Amt des französischen Präsidenten fernzuhalten. „Wie üblich richtet sich das Vorgehen der Justiz nach dem Wahlkalender“, schrieb der Chef des Rassemblement National (RN) auf der Plattform X, nachdem am Montag bekannt geworden war: Die Europäische Staatsanwaltschaft hat Geschäftsräume und Privatwohnungen durchsuchen lassen, um dem Verdacht der missbräuchlichen Verwendung von EU-Geldern nachzugehen. Die Ermittlungen richten sich gegen die ehemalige Fraktion „Identität und Demokratie“ (ID), der Jordan Bardella und seine Parteifreunde im Europaparlament in den Jahren zwischen 2019 und 2024 angehörten.
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