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05.05.2026
15:52 Uhr
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Umstrittene Investments: Der langjährige Chef der Volksbank Brawo muss gehen. Das Institut aus Braunschweig und Wolfsburg will nun unter den Rettungsschirm der Genossenschaftsbanken schlüpfen.

In den vergangenen zwei Jahren haben sich bereits gleich sechs Volksbanken unter den Rettungsschirm der Sicherungseinrichtung begeben Michael Gstettenbauer /Imago
Es ist ein heftiger Einschnitt für die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg: Der langjährige Vorstandschef Jürgen Brinkmann wird mit sofortiger Wirkung freigestellt – und das Institut will sicherheitshalber eine Aufnahme unter den Rettungsschirm der Genossenschaftsbanken beantragen. Zwar betont die Bank in einer Mitteilung, dass dies nur vorsichtshalber passiere und man mögliche Wertberichtigungen wohl auch selbst auffangen könne. Man halte den Antrag aber für hilfreich um die „Neuausrichtung der Brawo Group zu erleichtern.“
Fünf Rettungsfälle haben zuletzt die genossenschaftliche Bankengruppe erschüttert. Strengere Regeln sollen nun verhindern, dass aus einzelnen Krisen-Volksbanken ein Systemrisiko wird. Doch schon kündigt sich das nächste Problem an.
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