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21.09.2026
05:07 Uhr
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Die CDU erlebt ein Desaster in Mecklenburg-Vorpommern und eine Niederlage gegen die Linke in Berlin. Friedrich Merz hat sich trotzdem festgelegt: auf sich selbst, als Kanzler und Parteichef. Die Frage ist: Wie lange geht das gut?

Betroffenheit und Stille bei der CDU.
Gregor Fische/AFP
Gegen 21 Uhr hat sich die Wahlparty der CDU im Schweriner „Tanzstudio Schlebusch“ schon nahezu aufgelöst. Das Büfett ist noch prall gefüllt mit Tomate-Mozzarella-Sticks und Gläschen mit Roter Grütze, offensichtlich war kaum jemand in der Laune oder in der Lage, etwas zu essen. Manche harren noch aus, weil der glücklose Spitzenkandidat Daniel Peters angekündigt hatte, später am Abend noch mal vorbeizuschauen. Aber die meisten haben längst genug.
Manuela Schwesig trotzt der AfD, doch das hat einen Preis. Die Linke gewinnt zum ersten Mal in der Hauptstadt. Welche Lehren sich aus den Parlamentswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ziehen lassen.
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