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01.05.2026
06:37 Uhr
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Der umstrittene Präsident Gianni Infantino kündigt auf dem Fifa-Kongress an, im nächsten Jahr erneut zu kandidieren. Doch der Tagesordnungspunkt zum Israel/Palästina-Konflikt läuft anders als geplant.

Näher kommen sie sich nicht: Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) zwischen Palästinas Fußballchef Dschibril Radschub (re.) und dem israelischen Funktionär Bassim Suliman. Ethan Cairns/The Canadian Press/AP
Beim Tagesordnungspunkt zehn passiert etwas, das bei Kongressen des Fußball-Weltverbandes eigentlich nie passiert: Einer weicht vom Drehbuch ab. Der Israel/Palästina-Konflikt und seine Auswirkungen auf den Fußball stehen bei der Versammlung in Vancouver mal wieder auf der Agenda, und Fifa-Präsident Gianni Infantino bittet die Repräsentanten der beiden Länder um ein Statement. Erst kommt der palästinensische Fußballchef Dschibril Radschub auf die Bühne, dessen Verband gerade vor dem Internationalen Sportgerichtshof erzwingen will, dass die Fifa Israels Föderation sanktioniert. Nach ihm ist der israelische Funktionär Bassim Suliman dran. Als sie fertig sind, erhebt sich Infantino noch mal und bittet die beiden gemeinsam nach oben.
Die vielen Probleme rund um die Fußball-WM 2026 und der Führungsstil von Gianni Infantino erzeugen in der Fifa zunehmend Unruhe. Nun versucht der Weltverband gegenzusteuern: Er erhöht die Zuwendungen für die Fußballfamilie.
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