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18.09.2026
16:07 Uhr
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Nach dem Hitzesommer wurde so früh wie noch nie mit der Traubenernte in Frankreich begonnen, die Menge war gering. Aber der Champagner wird als besonderer Jahrgang in die Geschichte eingehen – aus einem bestimmten Grund.

Dieses gewisse Prickeln: Wer Champagner trinkt, will auch ein Zeichen setzen.
Jens Kalaene
Man muss es ja nicht wie Coco Chanel halten: „Ich trinke Champagner nur bei zwei Gelegenheiten: Wenn ich verliebt bin und wenn ich nicht verliebt bin“, soll die französische Modeschöpferin behauptet haben. Für die meisten ist ein Gläschen Champagner etwas für besondere Gelegenheiten, um es einmal richtig knallen zu lassen. Aber Achtung! Wer einen Champagner Jahrgang 2026 öffnet, könnte sich früher beschwipst fühlen. Denn jenes Getränk, das für Leichtigkeit schlechthin steht, hat plötzlich einen höheren Alkoholgehalt.
Rettet der Sekthersteller Henkell das französische Champagnerhaus Pommery? Sie verhandeln jedenfalls. Die Geschäfte laufen schlecht. Es gibt ja auch gerade wenig Grund zum Feiern.
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