SZ 06.10.2026
13:02 Uhr

Frankfurter Buchmesse: Das Geschäft mit dem Kitsch


Liebesromane sind die Rettung der Buchverlage, der Hype um „Romance Novels“ erreicht immer neue Höhen. Wer vom Erfolg profitiert – und wer den Preis dafür zahlt.

Frankfurter Buchmesse: Das Geschäft mit dem Kitsch
Zahlreiche Menschen stöbern am Stand des Bastei-Verlags Lyx auf der Leipziger Buchmesse.
Jan Woitas/picture alliance/dpa

Dass ein Genre einen Preis bekommt, zeigt, wie sehr es inzwischen in der Buchbranche angekommen ist. Am Buchmessen-Samstag wird in diesem Jahr in Frankfurt zum ersten Mal der „Rabbit“ verliehen. Rabbit, das steht für „Romantasy Award für deutschsprachige Bücher“ und soll an das Kaninchen erinnern, dem Alice in ihr titelgebendes Wunderland folgt. Alle nominierten Bücher sind Liebesgeschichten in fantastischen Settings, in denen sich Halbgöttinnen in Menschen verlieben, Dämonenjäger in Verstoßene, und auch eine „Wohlfühl-Fantasy für Hexenfans“ ist dabei.

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