|
06.07.2026
14:35 Uhr
|
Das Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung steht: Getränkehersteller müssen eine neue Steuer schultern, eine andere Branche bleibt nach einer Lobbykampagne weitgehend verschont.

Die Deutschen leben zu ungesund, schon länger wird deshalb über eine Zuckersteuer diskutiert. Nun soll sie kommen. Sven Hoppe/dpa
Die Verhandler von SPD und Union haben sich auf einen Kompromiss für das Sparpaket im Gesundheitssystem geeinigt. Das entsprechende Papier liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Der Kompromiss kann somit Ende der Woche im Bundestag beschlossen werden. Eine zentrale Änderung betrifft den Bundeszuschuss aus Steuern. Er deckt beispielsweise einen Teil der Gesundheitskosten der Bürgergeldempfänger ab. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) wollte den Zuschuss um rund zwei Milliarden Euro kürzen. Davon lässt er nun fast vollständig ab.
Weniger Zahnersatz, gekürzter Steuerzuschuss: Die Bundesregierung erhöht im Sparpaket deutlich die Lasten für die gesetzlichen Versicherten. Die Kritik ist scharf.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: