Was hat Matthias Ginter dem DFB eigentlich getan? Man kann darüber nur rätseln, es ist jedenfalls nichts bekannt, im Gegenteil: Er ist ein verdienter Mitarbeiter, er ist einer von sechs noch aktiven 2014er-Weltmeistern, bei drei WM-Turnieren war er dabei. Vor allem aber ist er seit mehreren Monaten in herausragender Form. Seine Nominierung als Innenverteidiger nach dem Rücktritt von Antonio Rüdiger schien so zwangsläufig zu sein wie die Newtonschen Gesetze – stattdessen beruft Jürgen Klopp Max Rosenfelder, der in Freiburg übrigens nicht von Beginn an spielt, weil er nicht am überragenden Matthias Ginter vorbeikommt.
