SZ 02.07.2026
15:56 Uhr

Koalitionspläne: Krankschreibung: Schärfere Regeln, offene Wirkung


Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen und verfügen, dass Arbeitnehmer schon vom ersten Fehltag an ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Welche Auswirkungen das auf die Fehlzeiten haben könnte.

Koalitionspläne: Krankschreibung: Schärfere Regeln, offene Wirkung
Viele kranke Menschen schaffen es gar nicht, in die Praxis ihres Hausarztes zu fahren. Foto: Sergey Mironov/Imago/Zoonar

Ob sich bald weniger Deutsche krankmelden, wird sich erst zeigen. Fest steht aber schon jetzt: Für Beschäftigte könnte die Krankmeldung künftig deutlich aufwendiger werden. Denn nach den Plänen der Koalition soll nicht nur die telefonische Krankschreibung abgeschafft werden, auch sollen Arbeitnehmer eine Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit (AU) künftig vom ersten Krankheitstag an vorlegen müssen. Bislang war das erst vom vierten Tag an notwendig.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: