Überraschend war das alles natürlich nicht mehr. Den ganzen Tag über schon hatten in Mailand die kundigen Straßenhändler, die sonst wahlweise Regen- oder Sonnenschirme verkaufen, zwischen dem Castello Sforzesco und dem Domplatz Kisten voller Handsirenen bereitgestellt. Und auch die Pyrotechniker der Stadt blieben nicht untätig, wenngleich sie ihr Geschäft in der Illegalität organisierten: Ihr Werk konnte man – wie das der Sirenenverkäufer – trotzdem in ganz Mailand hören und sehen, bis in die Nacht hinein. In einer Stadt, die sich einmal mehr schwarz-blau kleidete, für eine Meisterfeier, die man hatte kommen sehen wie den Blütenstaub im Frühling.
