SZ 21.07.2026
14:22 Uhr

Standort Deutschland: „Made for Germany“: Wie Konzernchefs Politik machen


Ein Jahr nach Gründung ihrer Initiative „Made for Germany“ ziehen Top-Manager Bilanz. Mit Sorge blicken sie auf die Landtagswahlen im Herbst, denn extreme Parteien in der Regierung könnten Investoren abschrecken.

Standort Deutschland: „Made for Germany“: Wie Konzernchefs Politik machen

Wer in diesen mauen Zeiten für den Wirtschaftsstandort Deutschland trommeln will, braucht schon Mut und ein paar überzeugende Argumente, denn so gut sieht dieser Standort gerade wirklich nicht aus. Hunderttausende Industriejobs verschwinden, allein bei VW könnten in den nächsten Jahren an die 100 000 Jobs wegfallen, ausgerechnet bei Deutschlands Vorzeige-Autohersteller. Dazu kommen all jene Unternehmen, die es für klüger halten, ihr Geld in China oder den USA zu investieren als in Deutschland. Wegen der Bürokratie, der Steuern, des Arbeitsrechts, man kennt die Punkte ja.

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