SZ 26.07.2026
20:05 Uhr

TV-Kritik zur Tour de France: Es gibt so viel zu erzählen


Wie kann man eine Tour de France kommentieren, in der Tadej Pogacar alles dominiert und Doping unweigerlich zum Thema wird? ARD und Eurosport zeigen: indem man nicht nur auf die Gewinner schaut.

TV-Kritik zur Tour de France: Es gibt so viel zu erzählen
Da lief es noch: Der deutsche Florian Lipowitz bei der 16. Etappe der Tour de France 2026. Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpa

Schon nach der Pyrenäen-Etappe in der ersten von drei Wochen der Tour de France ließ sich Eurosport-Experte Robert Bengsch zu der Äußerung hinreißen, die Tour sei entschieden – der Slowene Tadej Pogacar gewann den Abschnitt souverän. So mancher Radsportfan hielt kurz die Luft an: Wie konnte dieser Mann, der mit seiner faszinierenden Liebe zum Detail jede taktische Situation der Mannschaftssportart Radfahren analysiert, laut aussprechen, was viele nicht hören wollten – und doch selbst dachten?

Bei der Königsetappe der Tour de France mit 5450 Höhenmetern sichert sich Richard Carapaz den Tagessieg und das Bergtrikot. Während Sepp Kuss einen gefährlichen Sturz überstehen muss, hilft Tour-Dominator Tadej Pogacar einem Teamkollegen.

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