SZ 11.09.2026
13:58 Uhr

Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt: „Und dann bilden wir Gegenwehr“


Die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt steht unter dem Schock des AfD-Wahlsiegs, aber ans Aufgeben denkt keiner. Wie Menschen, die für Vielfalt und Minderheiten einstehen, sich jetzt organisieren.

Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt: „Und dann bilden wir Gegenwehr“
Die AfD hat bei der Wahl in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent der Stimmen erzielt. Sollte sie das Land regieren, will sie Integrationslotsen durch „Remigrationslotsen“ ersetzen.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

In Sachsen-Anhalt könnte demnächst die AfD regieren, und während nicht wenige aus sicherer Entfernung meinen, man müsse die rechtsextreme Partei jetzt einfach mal machen lassen, gibt es auch noch die Betroffenen vor Ort, die sich Sorgen machen. Die unmittelbar mit den Auswirkungen einer AfD-Regierung leben müssten. Deren Engagement für Minderheiten und eine diverse Gesellschaft konkret bedroht ist. Hört man sich unter solchen Vertretern der Zivilgesellschaft um, redet man mit einem muslimischen Politiker, spürt man stellenweise eine leise Verzweiflung. Doch keiner spricht davon, jetzt hinzuschmeißen. Im Gegenteil, sie wollen zeigen: Wir sind auch noch da.

Die AfD hat die Landtagswahl zwar klar gewonnen. Doch wie erreicht sie eine Mehrheit? Neuwahlen schließt Ulrich Siegmund nicht aus.

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