Bei einem Brand in einer Hotelanlage in Bangladesch sind mindestens zehn Touristen ums Leben gekommen. Unter den Toten sei auch ein fünfjähriger Junge, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bislang hätten nicht alle Toten identifiziert werden können. Sechs Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.
Das Feuer sei am Samstagmorgen in einem Strandresort im südöstlichen Bezirk Cox’s Bazar ausgebrochen, teilte ein Feuerwehrmitarbeiter mit. Die Löscharbeiten hätten fast zwei Stunden gedauert. Das Feuer habe die gesamte Anlage zerstört, hieß es.
Behörden: Mangelhafte Brandschutzvorkehrungen
Die Ursache des Brandes war zunächst nicht bekannt. Nach Angaben der zuständigen Behörde für Feuer und Zivilschutz waren die Brandschutzvorkehrungen des Hotels mangelhaft. Zudem sei die Anlage ohne Baugenehmigung errichtet worden. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.
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Der Bezirk Cox’s Bazar ist wegen seines langen Sandstrands am Golf von Bengalen ein beliebtes Reiseziel und wird jährlich von mehr als drei Millionen Menschen besucht. Dabei handelt es sich laut dem statistischen Amt von Bangladesch überwiegend um inländische Touristen. In dem Bezirk befinden sich aber auch viele überfüllte Geflüchtetencamps mit Rohingya aus Myanmar. Ihre Versorgungslage droht sich bis Ende des Jahres weiter zu verschlechtern, warnte die Kinderrechtsorganisation Save the Children Ende August. Mehr als ein Drittel der Rohingya-Geflüchteten in Bangladesch sei demnach von akutem Hunger bedroht.
