SpOn 20.09.2026
18:52 Uhr

Berlin-Wahl: Linke siegt mit Elif Eralp laut ersten Hochrechnungen


Berlin hat gewählt. Erste Prognosen deuten einen Wechsel im Roten Rathaus an. Die Linke liegt mit Spitzenkandidatin Elif Eralp vor der CDU, die bisher den Bürgermeister stellte.

Berlin-Wahl: Linke siegt mit Elif Eralp laut ersten Hochrechnungen

Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin liegt die Linke mit Spitzenkandidatin Elif Eralp laut ersten Hochrechnungen vorn. Laut Daten von Infratest dimap für die ARD kommt sie auf 24,8 Prozent (ZDF, Forschungsgruppe Wahlen: 25,8 Prozent). Die CDU, die bisher den Bürgermeister in Berlin stellte, liegt dahinter mit 20 Prozent (ZDF, Forschungsgruppe Wahlen: 20 Prozent). Die Grünen erhalten 15 Prozent (ZDF, Forschungsgruppe Wahlen: 15,5 Prozent) der Stimmen. Die SPD kommt mit Spitzenkandidat Steffen Krach auf 12 Prozent (ZDF, Forschungsgruppe Wahlen: 12 Prozent). Die AfD kommt auf 15,7 Prozent (ZDF, Forschungsgruppe Wahlen: 13,8 Prozent). Das BSW muss mit 5 Prozent (5 Prozent) um, den Einzug ins Abgeordnetenhaus bangen.

Die ersten Prognosen deuten Verluste im einstelligen Bereich für die CDU, die SPD und die Grünen an. Allein die Linke und die AfD konnten ihr Ergebnis verbessern, bei der Wahl zum 19. Abgeordnetenhaus, das wegen zahlreicher Pannen wiederholt werden musste, stimmten 12,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Linke, sie konnte ihr Wahlergebnis demnach offenbar mehr als verdoppeln. Die AfD hatte bei der vorherigen Wahl 9,1 Prozent der Stimmen erhalten.

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Die Linke kann den Hochrechnungen zufolge mit 36 bis 43 Mandaten im neuen Parlament rechnen, während auf die CDU 28 bis 34 Sitze entfallen. Die AfD kommt auf 20 bis 27 Mandate, die Grünen erreichen 22 bis 26 Sitze und die SPD 17 bis 21 Mandate. Das BSW käme auf sieben bis neun Sitze, falls es den Einzug schafft.

Damit könnte es für eine Koalition aus Linkspartei, Grünen und SPD sowie für ein Bündnis aus CDU, Grünen und SPD reichen.

Insgesamt waren in Berlin rund zweieinhalb Millionen Menschen dazu aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen. Das sind 55.500 Wahlberechtigte mehr als bei der Wahl im Februar 2023. Laut Landeswahlleitung liegt das daran, dass erstmals auch 16- und 17-Jährige wählen durften.

Alle Entwicklungen zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin und der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier im Liveblog .

naw