Wichtige Updates
Sortierung
📌 Anschlag beim CSD in Berlin – der Überblick
- Gegen 22 Uhr hat ein weißer Transporter am Rande des Christopher Street Days im Berliner Tiergarten mehrere Personen angefahren. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft sprechen mittlerweile von einem Anschlag.
- Eine Frau kam durch den Angriff ums Leben. 16 Menschen wurden verletzt: drei davon lebensbedrohlich, acht schwer und fünf leicht.
- Die Polizei fand das Tatfahrzeug leer vor. Der oder die Täter sind auf der Flucht. Die Ermittler fahnden nach dem 21 Jahre alten Tatverdächtigen Abdul B. Er ist den Behörden als Islamist bekannt, nach SPIEGEL-Informationen soll er mit der Terrororganisation »Islamischer Staat« sympathisiert haben.
- Der CSD war direkt nach der Attacke abgebrochen worden.
- Bundeskanzler Merz bezeichnet die Tat als »Angriff auf unsere Gesellschaft«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei durchsucht Bahnhöfe in Berlin
Polizisten haben das Gebiet rund um das Tatfahrzeug durchsucht. Die Polizisten sammelten sich zunächst vor dem Gebiet im Tiergarten und starteten kurz nach 11 Uhr mit der Suchaktion.
Außerdem fahndet die Polizei weiter öffentlich mit starken Kräften nach dem flüchtigen Verdächtigen Abdul B.. Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. »Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.« Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. »Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.«
Außerdem fahndet die Polizei weiter öffentlich mit starken Kräften nach dem flüchtigen Verdächtigen Abdul B.. Entsprechende Einsätze liefen unter anderem an Bahnhöfen in der Hauptstadt, sagte Polizeisprecher Jan Misselwitz der Nachrichtenagentur AFP. »Natürlich laufen unsere Maßnahmen auf Hochtouren und in alle Richtungen.« Bei den Einsätzen an Bahnhöfen gingen die Einsatzkräfte unter anderem etwaigen Hinweisen nach, erläuterte der Sprecher. »Wir sind mittendrin in den wirklich umfassenden Maßnahmen.«
Polizisten durchsuchten das Gebiet rund um den Tatort. Foto: Sebastian Gollnow / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Florian Kistler
Reporter in Berlin

Polizisten stehen vor der Wohnung des Tatverdächtigen
Die Wohnung des mutmaßlichen Täters im Ortsteil Tiergarten befindet sich nur rund einen Kilometer von der Anschlagstelle entfernt. Die Polizei hat die ruhige und kurze Straße mit Einsatzwagen abgesperrt. Im Wohnhaus befindet sich eine Spielhalle. Eine Frau, die dort gerade die Türen aufschließt, sagt, sie habe nichts mitbekommen, auch der Chef sagt, er wisse von nichts und kenne den mutmaßlichen Täter nicht. Polizisten stehen am Eingang des Wohnhauses. Seit zwei Uhr würden dort Maßnahmen laufen.
Foto: Christian Mang / Reuters
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
CSD Deutschland: »Werden uns nicht spalten lassen«
Der Verein CSD Deutschland hat sich erschüttert über den Anschlag geäußert. »Wir sind tief erschüttert, fassungslos und unendlich traurig über den schrecklichen Anschlag am Rande des gestrigen Christopher Street Days im Berliner Tiergarten«, schreibt der Verein auf Instagram: »Was ein friedliches, farbenfrohes Fest der Liebe, der Vielfalt und der Gleichberechtigung sein sollte, wurde durch einen feigen Akt brutaler Gewalt jäh zerrissen.«
»Dieser Angriff galt nicht nur den Menschen im Tiergarten – er galt dem @csd.berlin.pride – er war ein Angriff auf uns alle, auf unsere offene Gesellschaft, auf die Freiheit, so zu leben und zu lieben, wie wir es wollen«, heißt es in dem Statement weiter: »Ein Angriff, der uns mitten ins Herz treffen sollte, um Angst und Spaltung zu säen. Doch wir werden uns nicht spalten lassen.« Berlin halte zusammen. »Dem Hass, dem Extremismus und der Gewalt setzen wir unsere unerschütterliche Solidarität und unsere Gemeinschaft entgegen. Wir lassen uns unsere Freiheit und unsere Sichtbarkeit nicht nehmen.«
»Dieser Angriff galt nicht nur den Menschen im Tiergarten – er galt dem @csd.berlin.pride – er war ein Angriff auf uns alle, auf unsere offene Gesellschaft, auf die Freiheit, so zu leben und zu lieben, wie wir es wollen«, heißt es in dem Statement weiter: »Ein Angriff, der uns mitten ins Herz treffen sollte, um Angst und Spaltung zu säen. Doch wir werden uns nicht spalten lassen.« Berlin halte zusammen. »Dem Hass, dem Extremismus und der Gewalt setzen wir unsere unerschütterliche Solidarität und unsere Gemeinschaft entgegen. Wir lassen uns unsere Freiheit und unsere Sichtbarkeit nicht nehmen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Chef der Jungen Union spricht von »Kriegserklärung« des Islamismus
Der Vorsitzende der Unions-Nachwuchsorganisation Junge Union, Johannes Winkel, hat angesichts des Anschlags beim CSD von einer »Kriegserklärung« radikaler Islamisten gegen die offene Gesellschaft gesprochen. »Der Westen und der Islamismus: Eine Ideologie erklärt unserer Gesellschaft den Krieg«, schreibt Winkel bei X. Die Weckrufe würden ignoriert, kritisierte Winkel: »Statt sich zu wehren und mit aller Härte zurückzuschlagen, weigern wir uns, die Kriegserklärung zu hören.«
Die Junge Union stufte die Gewalttat in einer Botschaft bei X als »islamistischen Anschlag auf den CSD« ein.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Entertainer Riccardo Simonetti: »Kein Albtraum, sondern Realität«
Mit Entsetzen hat Entertainer Riccardo Simonetti auf den tödlichen Angriff in Berlin reagiert. »Mir ist sofort richtig schlecht geworden«, schreibt der 33-Jährige auf Instagram. »Ich bin froh, dass es den Menschen, die mir nahestehen, soweit gut geht, aber ich bin entsetzt darüber, dass Nachrichten wie diese kein Albtraum sind, sondern Realität, in der wir 2026 alle leben.«
Simonetti hatte am Samstag am CSD in Stuttgart teilgenommen, wo ebenfalls eine große Parade stattfand. Der Tag sei wunderschön und friedlich gewesen, schreibt er. »Das ist ein Privileg, das tragischerweise nicht jedem Menschen möglich ist.« Als er am Morgen die Nachrichten aus Berlin gelesen habe, habe er nicht glauben können, »dass das wirklich passiert sein soll«.
Simonetti hatte am Samstag am CSD in Stuttgart teilgenommen, wo ebenfalls eine große Parade stattfand. Der Tag sei wunderschön und friedlich gewesen, schreibt er. »Das ist ein Privileg, das tragischerweise nicht jedem Menschen möglich ist.« Als er am Morgen die Nachrichten aus Berlin gelesen habe, habe er nicht glauben können, »dass das wirklich passiert sein soll«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Innensenatorin will auf Pressekonferenz über Ermittlungen informieren
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD), die Staatsanwaltschaft und die Polizei wollen am späten Nachmittag oder frühen Abend bei einer Pressekonferenz über die Ermittlungen rund um den Anschlag beim CSD informieren. Spranger habe ihren Urlaub unterbrochen und sei auf dem Weg zurück nach Berlin, sagte eine Sprecherin. Sie stehe im Austausch mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Queerbeauftragte der Bundesregierung: Feinden der Freiheit mehr Vielfalt entgegensetzen
Nach dem tödlichen Angriff beim CSD will die Queerbeauftragte der Bundesregierung die Anliegen der Community stärken. »Wenn die Feinde unserer Freiheit Hass und Gewalt säen, werden sie keine Angst ernten, sondern mehr Zusammenhalt, mehr Vielfalt und mehr Sichtbarkeit«, schreibt die Beauftragte für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Sophie Koch (SPD), bei Instagram. »Das ist unsere Antwort. Und dafür werden wir entschlossen kämpfen.«
Die queere Gemeinschaft ist nach dem Angriff am Rande des CSD bestürzt. »Der Regenbogen hat heute einen Riss bekommen. Das ist ein dunkler Tag für unsere Community und unser Land«, schreibt die Organisation LSVD+ – Verband Queere Vielfalt auf Instagram. »Unsere Gedanken sind bei allen, die direkt betroffen sind.«
Entsetzen und Trauer bestimmen die Reaktionen nach dem Angriff auf den Berliner CSD. Weitere Stellungnahmen lesen Sie hier.
Die queere Gemeinschaft ist nach dem Angriff am Rande des CSD bestürzt. »Der Regenbogen hat heute einen Riss bekommen. Das ist ein dunkler Tag für unsere Community und unser Land«, schreibt die Organisation LSVD+ – Verband Queere Vielfalt auf Instagram. »Unsere Gedanken sind bei allen, die direkt betroffen sind.«
Entsetzen und Trauer bestimmen die Reaktionen nach dem Angriff auf den Berliner CSD. Weitere Stellungnahmen lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundespräsident Steinmeier: »Wir alle sind erschüttert«
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich erschüttert über den mutmaßlichen Anschlag auf den CSD in Berlin gezeigt. »Wir alle sind erschüttert und entsetzt über den mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin, bei dem Hunderttausende Menschen aus aller Welt friedlich und fröhlich feiern wollten und ein Zeichen setzen für Toleranz und Vielfalt, für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben«, sagte Steinmeier.
Diese Tat sei ein Angriff auf die offene Gesellschaft, »auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben«. Seine Gedanken seien bei Angehörigen und Freunden der beim Anschlag getöteten Frau und den zum Teil Schwerverletzten. Er wünsche den Schwerverletzten vollständige Genesung.
Diese Tat sei ein Angriff auf die offene Gesellschaft, »auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben«. Seine Gedanken seien bei Angehörigen und Freunden der beim Anschlag getöteten Frau und den zum Teil Schwerverletzten. Er wünsche den Schwerverletzten vollständige Genesung.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Berliner Queer-Beauftragter: »Mit eurer Trauer und eurer Wut seid ihr nicht allein«
Der Queer-Beauftragte der Berliner Landesregierung, Alfonso Pantisano, hat sich erschüttert über den Anschlag beim CSD geäußert. »Ich war selbst am Brandenburger Tor, als sich innerhalb weniger Augenblicke alles veränderte. Ich blieb bis tief in die Nacht am Tiergarten, informierte mich vor Ort und sprach später noch mit dem Vorstand des Berliner CSD, um persönlich meine Anteilnahme auszudrücken«, schreibt Pantisano auf Instagram.
»Ich weiß, dass viele von euch jetzt Angst haben. Ich will euch nichts vormachen – ich habe sie auch«, schreibt Pantisano weiter: »Aber mit dieser Angst, mit eurer Trauer und eurer Wut seid ihr nicht allein. Redet miteinander. Haltet einander fest. Und wenn das Erlebte zu schwer wird, um es allein zu tragen: Der Berliner Krisendienst ist rund um die Uhr für euch, für uns da. Passt bitte gut aufeinander auf.«
»Ich weiß, dass viele von euch jetzt Angst haben. Ich will euch nichts vormachen – ich habe sie auch«, schreibt Pantisano weiter: »Aber mit dieser Angst, mit eurer Trauer und eurer Wut seid ihr nicht allein. Redet miteinander. Haltet einander fest. Und wenn das Erlebte zu schwer wird, um es allein zu tragen: Der Berliner Krisendienst ist rund um die Uhr für euch, für uns da. Passt bitte gut aufeinander auf.«
Der Tag hätte »ein Tag der Freude, der Sichtbarkeit und der Freiheit sein sollen«, so Pantisano: »Stattdessen ist er zu einem Tag geworden, den wir niemals vergessen werden.« Es sei ein »großer Trauertag«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Video: Augenzeugen berichten vom Anschlag
Der Tag begann als »sehr schöne Demonstration« und endete in Panik und Entsetzen. Das Geschehen sei »beängstigend« und »einer der schwärzesten Tage für die queere Community«, berichtet ein Augenzeuge.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tatverdächtiger Abdul B. soll mit Terrororganisation »Islamischer Staat« sympathisiert haben
Die Polizei fahndet weiter nach dem 21 Jahre alten Tatverdächtigen Abdul B. Er ist den Behörden als Islamist bekannt, nach SPIEGEL-Informationen soll er mit der Terrororganisation »Islamischer Staat« sympathisiert haben.
Wer Abdul B. antreffe, solle ihn in keinem Fall ansprechen und direkten Kontakt meiden, so Polizei und Generalstaatsanwaltschaft. B. sei »möglicherweise bewaffnet und gefährlich«.
Wer Abdul B. antreffe, solle ihn in keinem Fall ansprechen und direkten Kontakt meiden, so Polizei und Generalstaatsanwaltschaft. B. sei »möglicherweise bewaffnet und gefährlich«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
CSD-Moderatorin reagiert nach Anschlag fassungslos
Tagsüber führte sie noch durch das Programm des Christopher Street Days in Berlin, in der Nacht herrschte bei ihr angesichts des Anschlags Fassungslosigkeit. CSD-Moderatorin Ricarda Hofmann hat sich zum Anschlag geäußert.
»Gerade fehlen mir eigentlich die Worte«, schreibt Hofmann auf Instagram. »Ich war heute beim CSD. Nicht nur als Moderatorin, sondern als Teil einer Community, die zusammenkommt, um sichtbar zu sein. Um Liebe zu feiern. Um füreinander einzustehen. Was heute passiert ist, hat etwas in mir verändert.«
»Gerade fehlen mir eigentlich die Worte«, schreibt Hofmann auf Instagram. »Ich war heute beim CSD. Nicht nur als Moderatorin, sondern als Teil einer Community, die zusammenkommt, um sichtbar zu sein. Um Liebe zu feiern. Um füreinander einzustehen. Was heute passiert ist, hat etwas in mir verändert.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Berliner Erzbischof: »Der Hass darf nicht gewinnen«
Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat mit Entsetzen auf den Anschlag beim CSD reagiert. »Wie schrecklich! Ein so frohes und bewegendes Fest brutal zu zerstören«, erklärte Koch laut Nachrichtenagentur KNA. In den Sonntagsgottesdiensten werde Fürbitte für die Betroffenen und ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft gehalten, kündigte Koch an: »Der Hass darf nicht gewinnen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundesanwaltschaft in Kontakt mit Berliner Behörden
Die Bundesanwaltschaft steht bezüglich des Anschlags mit den Ermittlungsbehörden in Berlin in Kontakt. Das sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde der Nachrichtenagentur dpa. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen in diesem Fall aber bislang nicht übernommen.
Die Bundesanwaltschaft ist die oberste Anklagebehörde in Deutschland. Sie kann unter anderem Fälle von islamistisch motiviertem Terrorismus übernehmen. Zudem kann sie solche mit besonderer Bedeutung an sich ziehen.
Die Bundesanwaltschaft ist die oberste Anklagebehörde in Deutschland. Sie kann unter anderem Fälle von islamistisch motiviertem Terrorismus übernehmen. Zudem kann sie solche mit besonderer Bedeutung an sich ziehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ein dumpfer Knall, laute Schreie: Gegen 22 Uhr wird die Party zum Tatort
Der Berliner CSD beginnt als fröhliche Feier und endet mit einem blutigen Akt der Gewalt. Bei dem Anschlag verliert mindestens eine Frau ihr Leben. Die Hauptstadt steht unter Schock. Mein Kollege Jonas Leppin hat für Sie zusammengefasst, was in der Nacht passiert ist. Hier lesen Sie seinen Text.
Foto: Sebastian Gollnow / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundeskanzler Merz: »Das ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft«
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Anschlag beim CSD als Angriff auf die Gesellschaft bezeichnet. »Was für eine abscheuliche Tat in Berlin. Hunderttausende Menschen aus aller Welt feierten friedlich beim Christopher Street Day. Sie wollten, dass wir gut und tolerant miteinander umgehen«, schreibt Merz auf X: »Das ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft. Wir sind offen und freiheitsliebend – und das werden wir auch bewahren und verteidigen.«
Die Tat werde aufgeklärt »und mit aller Härte verfolgt«, so Merz. »Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten rasche Genesung und danke allen Einsatzkräften.«
Die Tat werde aufgeklärt »und mit aller Härte verfolgt«, so Merz. »Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten rasche Genesung und danke allen Einsatzkräften.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Berliner Bischof: »Aus einem Tag voller Vielfalt und Liebe wurde eine Nacht voller Entsetzen«
Der Berliner Bischof Christian Stäblein hat sich entsetzt über die Gewalttat während des CSD geäußert. »Aus einem Tag voller Vielfalt und Liebe wurde eine Nacht voller Entsetzen. Ein Mensch hat sein Leben verloren. Viele andere wurden verletzt«, erklärte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). »Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Angehörigen des Todesopfers, bei den Verletzten, ihren Familien und bei allen, die vor Ort Angst, Schrecken und Gewalt miterleben mussten.«
Am Freitag, im Gottesdienst vor dem Christopher Street Day, habe man noch erklärt: »Liebe braucht den Schutz der Gemeinschaft, queer leben und lieben braucht und bekommt den Schutz der Gemeinschaft.« Das gelte jetzt erst recht, erklärte Stäblein: »Wir danken allen Einsatzkräften und beten für alle Betroffenen, Angehörigen und alle in Angst und Schrecken.«
Am Freitag, im Gottesdienst vor dem Christopher Street Day, habe man noch erklärt: »Liebe braucht den Schutz der Gemeinschaft, queer leben und lieben braucht und bekommt den Schutz der Gemeinschaft.« Das gelte jetzt erst recht, erklärte Stäblein: »Wir danken allen Einsatzkräften und beten für alle Betroffenen, Angehörigen und alle in Angst und Schrecken.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Gab es vor der Tat Hinweise auf einen Angriff?
Gab es vor dem Anschlag beim CSD Hinweise auf den Täter und den Tatwagen? Das zumindest legt die Berliner FDP-Politikerin Karoline Preisler in etwas nebulösen Beiträgen auf X nahe.
»Zum jetzigen Zeitpunkt verdichten sich die Hinweise, dass der Tatwagen den Behörden u.a. durch Hinweise aus meinem Umfeld bekannt war. Sämtliche uns vorliegenden Informationen haben wir stets unverzüglich weitergeleitet«, schrieb sie in der Nacht. Kurz darauf folgte ein weiterer Beitrag: »Es sieht so aus, als hätten die Hinweise aus meinem Umfeld auf den mutmaßlichen Täter und das Tatfahrzeug nicht gefruchtet.« Details nennt Preisler nicht.
»Zum jetzigen Zeitpunkt verdichten sich die Hinweise, dass der Tatwagen den Behörden u.a. durch Hinweise aus meinem Umfeld bekannt war. Sämtliche uns vorliegenden Informationen haben wir stets unverzüglich weitergeleitet«, schrieb sie in der Nacht. Kurz darauf folgte ein weiterer Beitrag: »Es sieht so aus, als hätten die Hinweise aus meinem Umfeld auf den mutmaßlichen Täter und das Tatfahrzeug nicht gefruchtet.« Details nennt Preisler nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Anschlag beim CSD in Berlin – der Überblick
Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. Gegen 22 Uhr endet das Fest abrupt. Ein Fahrzeug wird in der Nähe des Potsdamer Platzes in die Menschenmenge gelenkt. Eine Person kommt ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Inzwischen haben die Ermittler mitgeteilt, dass es sich bei dem Todesopfer um eine Frau handelt. 16 weitere Menschen werden verletzt, mehrere davon schwer. Wie die Polizei dem SPIEGEL bestätigte, schweben drei Personen in Lebensgefahr.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein weißer Wagen auf dem Ahornsteig, einem Weg im Tiergarten, parallel zur Lennéstraße. Dort habe der Wagen mehrere Menschen angefahren, möglicherweise auch umgefahren, erklärte die Polizei, bevor er mit einem Baum kollidierte. Der Fahrer konnte fliehen. Am Morgen veröffentlichten die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin eine Öffentlichkeitsfahndung: Demnach handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um den 21 Jahre alten Abdul B., ein Mitglied des islamistischen Milieus in Berlin. Die Ermittler sprechen mittlerweile von einem Anschlag. Das Motiv ist unklar.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte zunächst von einer Attacke gesprochen. »Diese feige, abscheuliche Attacke auf friedlich feiernde Menschen erschüttert mich zutiefst«, heißt es in einer Pressemitteilung Dobrindts.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein weißer Wagen auf dem Ahornsteig, einem Weg im Tiergarten, parallel zur Lennéstraße. Dort habe der Wagen mehrere Menschen angefahren, möglicherweise auch umgefahren, erklärte die Polizei, bevor er mit einem Baum kollidierte. Der Fahrer konnte fliehen. Am Morgen veröffentlichten die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin eine Öffentlichkeitsfahndung: Demnach handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um den 21 Jahre alten Abdul B., ein Mitglied des islamistischen Milieus in Berlin. Die Ermittler sprechen mittlerweile von einem Anschlag. Das Motiv ist unklar.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte zunächst von einer Attacke gesprochen. »Diese feige, abscheuliche Attacke auf friedlich feiernde Menschen erschüttert mich zutiefst«, heißt es in einer Pressemitteilung Dobrindts.
Der CSD wurde direkt nach dem Vorfall abgebrochen. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einem »Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei fahndet nach Tatverdächtigem Abdul B.
Die Berliner Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft haben nun eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem mutmaßlichen Täter herausgegeben. Die Ermittler sprechen bei der Tat mittlerweile von einem »Anschlag im Umfeld des Christopher Street Day«. Man bitte um Unterstützung bei der Suche nach einem flüchtigen Mann, heißt es: »Der 21-jährige Abdul B. soll gegen 22 Uhr im Bereich des Tiergartens mehrere Personen mit einem fahrenden Fahrzeug verletzt haben. Eine oder mehrere Personen sollen sich anschließend aus dem Fahrzeug entfernt haben. Des Weiteren sollen mehrere Personen durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein.«
Abdul B. habe eine schlanke Statur, sei circa 1,9 Meter groß, habe schwarze Haare und trage einen schwarzen Hoodie und eine weiße Hose. Wer Abdul B. antreffe, solle ihn in keinem Fall ansprechen und direkten Kontakt meiden. B. sei »möglicherweise bewaffnet und gefährlich«.
Die Polizei teilt mit, Hinweise könnten über das Hinweisportal der Polizei Berlin, das Hinweistelefon 030 54024111 oder jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.
Abdul B. habe eine schlanke Statur, sei circa 1,9 Meter groß, habe schwarze Haare und trage einen schwarzen Hoodie und eine weiße Hose. Wer Abdul B. antreffe, solle ihn in keinem Fall ansprechen und direkten Kontakt meiden. B. sei »möglicherweise bewaffnet und gefährlich«.
Die Polizei teilt mit, Hinweise könnten über das Hinweisportal der Polizei Berlin, das Hinweistelefon 030 54024111 oder jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.
Foto: Polizei Berlin
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bericht: Verdächtiger wurde im Mai aus Jugendarrest entlassen
Bei dem mutmaßlichen Täter der CSD-Attacke handelt es sich um einen 21 Jahre alten Mann. Er hat nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa Familie in Berlin und wurde erst im Mai 2026 aus dem Jugendarrest entlassen.
Nach dem Tatverdächtigen soll in Kürze auch öffentlich mit einem Foto gefahndet werden. »Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet«, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das Fahrzeug steuerte und wem der weiße Kastenwagen gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, erklärte Polizeisprecher Nath. Das leere und stark beschädigte Fahrzeug wurde im Bereich des Tatorts sichergestellt. Bis zum Morgen blieben die genauen Hintergründe des Angriffs unklar.
Nach dem Tatverdächtigen soll in Kürze auch öffentlich mit einem Foto gefahndet werden. »Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet«, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das Fahrzeug steuerte und wem der weiße Kastenwagen gehört. Es handele sich um ein Privatfahrzeug, nicht um einen Mietwagen, erklärte Polizeisprecher Nath. Das leere und stark beschädigte Fahrzeug wurde im Bereich des Tatorts sichergestellt. Bis zum Morgen blieben die genauen Hintergründe des Angriffs unklar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Luana Partimo
Crossmediaressort

SPIEGEL-Reporter schildert seine Eindrücke
Wie wirkt die Polizei vor Ort? Wie haben die Feiernden die Tat erlebt? SPIEGEL-Reporter Florian Kistler war mehrere Stunden am Tiergarten, sprach mit Augenzeugen und Einsatzkräften. Hier seine Eindrücke im Video:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mehrere Polizeieinsätze in Berlin
Die Polizei in der Hauptstadt fahndet unter Hochdruck nach dem Tatverdächtigen. Laut Polizeisprecher Florian Nath wurde eine Wohnung im Stadtteil Schöneberg durchsucht. Es erfolgte jedoch keine Festnahme, kein Mensch sei angetroffen worden. Darüber hatte zuvor bereits die »Welt« berichtet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei: Tatverdächtiger aus islamistischem Milieu, Fahndung läuft
Nach dem Vorfall am Tiergarten hat die Polizei einen Tatverdächtigen identifiziert. Er wird dem islamistischen Milieu zugeordnet, wie eine Sprecherin dem SPIEGEL bestätigte. Eine Festnahme habe es bisher aber nicht gegeben, die Fahndung laufe.
Laut Polizeisprecher Florian Nath laufen bereits Maßnahmen gegen den Tatverdächtigen, »mit Hochdruck«. Er sei polizeibekannt als Mitglied des islamistischen Milieus in Berlin. Es gebe weiter keine Hinweise auf das Motiv und die Hintergründe der Tat, sagte Nath. Er kündigte an, dass es am Sonntag eine Öffentlichkeitsfahndung geben könnte.
Laut Polizeisprecher Florian Nath laufen bereits Maßnahmen gegen den Tatverdächtigen, »mit Hochdruck«. Er sei polizeibekannt als Mitglied des islamistischen Milieus in Berlin. Es gebe weiter keine Hinweise auf das Motiv und die Hintergründe der Tat, sagte Nath. Er kündigte an, dass es am Sonntag eine Öffentlichkeitsfahndung geben könnte.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Drei Personen lebensgefährlich verletzt
Auch zu den Opfern am Tiergarten gibt es neue offizielle Erkenntnisse: Von den 16 Verletzten bei der Attacke in Berlin bestehe bei drei Personen Lebensgefahr, wie eine Sprecherin dem SPIEGEL sagte. Eine Frau war bereits unmittelbar nach dem Vorfall gestorben.
Es gibt Berichte über Zeugen, die mögliche Stichverletzungen bei den Opfern gesehen haben wollen. Dies könnte darauf schließen, dass der Tatverdächtige nach der mutmaßlichen Attacke mit einem Auto noch mit einem Messer weitergezogen sein könnte. Eine Sprecherin der Polizei wollte diese Berichte zunächst nicht bestätigen. Die Verletzten würden in Krankenhäusern versorgt.
Es gibt Berichte über Zeugen, die mögliche Stichverletzungen bei den Opfern gesehen haben wollen. Dies könnte darauf schließen, dass der Tatverdächtige nach der mutmaßlichen Attacke mit einem Auto noch mit einem Messer weitergezogen sein könnte. Eine Sprecherin der Polizei wollte diese Berichte zunächst nicht bestätigen. Die Verletzten würden in Krankenhäusern versorgt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Innenminister Dobrindt spricht von Attacke
In einer Stellungnahme zum Vorfall am Tiergarten spricht Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) von einer Attacke. »Diese feige, abscheuliche Attacke auf friedlich feiernde Menschen erschüttert mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diese Tat miterleben mussten«, erklärt Dobrindt in einer Pressemitteilung.
»Mein ausdrücklicher Dank gilt den Einsatzkräften, die unter schwierigen Bedingungen professionell Hilfe leisten. Wir werden alles daransetzen, diese schreckliche Tat und ihre Hintergründe schnell aufzuklären und zu ahnden.«
»Mein ausdrücklicher Dank gilt den Einsatzkräften, die unter schwierigen Bedingungen professionell Hilfe leisten. Wir werden alles daransetzen, diese schreckliche Tat und ihre Hintergründe schnell aufzuklären und zu ahnden.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ikkimel: »Ich kann es nicht fassen«
Die Berliner Rapperin Ikkimel hat schockiert auf den Vorfall am Tiergarten reagiert. »Ich kann es nicht fassen. Wenigstens Berlin sollte ein sicherer Ort sein«, schreibt sie in einer Instagram-Story. »Liebe ist niemals der Fehler, Angst und Hass niemals eine Antwort.« Sie hoffe, dass viele Menschen realisieren, wie wichtig es ist, dass man zusammenhalte. »Jetzt noch mehr als sonst. Bitte bleibt stark. Ich werde immer für uns einstehen.«
Ikkimel gilt vielen als feministische Ikone, die Queeren eine Stimme gibt. Zum Start des CSD am Freitag trat sie am Brandenburger Tor auf.
Ikkimel gilt vielen als feministische Ikone, die Queeren eine Stimme gibt. Zum Start des CSD am Freitag trat sie am Brandenburger Tor auf.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Florian Kistler
Reporter in Berlin

Suche nach Täter(n) in ganz Berlin, Tiergarten bleibt abgesperrt
Polizeisprecher Florian Nath sagt, dass die Polizei nicht davon ausgehe, dass der oder die Täter sich noch im Tiergarten befinden. Man habe den Bereich unter anderem mit Wärmebildkameras abgesucht. »Hier sind keine Menschen mehr im Tiergarten«, so Nath. Man suche in der gesamten Stadt. Der Tiergarten bleibe über die Nacht abgesperrt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Für Sonntag geplanter »Breakfast Market« abgesagt
Am Sonntag sollte als Teil des Programms rund um den CSD ein »Breakfast Market« stattfinden – er wurde nun abgesagt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Todesopfer ist eine Frau
Bei dem Vorfall am Berliner Tiergarten ist eine Frau getötet worden. Das bestätigte die Polizei auf SPIEGEL-Anfrage. Weitere Details, etwa zu den Umständen des Todes, nannte die Behörde nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundesinnenminister bietet Hilfe an
Alexander Dobrindt (CSU) hat Berlin nach dem Angriff eines Autofahrers auf Passanten die Unterstützung des Bundes angeboten. Der Bundesinnenminister werde von den Sicherheitsbehörden fortlaufend unterrichtet, sagte ein Sprecher der Bundesregierung. »Bundeskanzler und Innenminister sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Sie danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen«, hieß es.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Florian Kistler
Reporter in Berlin

CSD-Teilnehmer berichten von »lauten Schreien«
An der Polizeiabsperrung am Kemperplatz stehen zwei 37-jährige Männer in Pride-Flaggen gehüllt. Die beiden berichten von einem »dumpfen Knall« und »lauten Schreien«, die sie nach 22 Uhr mitbekommen hätten, als sie im Tiergarten sich kurz hingesetzt hatten. Zuerst hätten sie die Geräusche wegen der Partymusik nicht zuordnen können. Ein anderer CSD-Teilnehmer habe dann berichtet, dass ein Auto in die Menschenmenge gefahren sei. Die beiden seien schockiert, sagen sie: »Wir zittern auch noch und sind froh, dass wir überlebt haben«, sagt einer der beiden.
DER SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Berlin nach dem CSD-Abbruch: die Bilder
Der CSD war bunt, schrill, schön. Bis offenbar ein Autofahrer auf Passanten zusteuerte und mindestens eine Person tötete. Berlin und das ganze Land sind schockiert, der scheidende Regierende Bürgermeister der Hauptstadt, Kai Wegner, ringt um Worte. Die Bilder der Nacht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Sarah Connor: »Mir fehlen die Worte, ich finde es furchtbar«
Am Abend hatte sie noch bei der CSD-Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor gesungen – nun hat Sarah Connor auf Instagram ihr Mitgefühl mit der queeren Gemeinschaft ausgedrückt. »Mir fehlen die Worte, ich finde es furchtbar. Mein Beileid allen Angehörigen der Verletzten und des Verunglückten«, sagt die Sängerin in dem Video.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Florian Kistler
Reporter in Berlin

Polizei: Genaue Zufahrtstelle zum Tiergarten unklar
Polizeisprecher Florian Nath sagt, man kenne derzeit die Stelle noch nicht, in der das Fahrzeug in den Tiergarten gelenkt wurde. Man habe eigentlich überall einen Zufahrtsschutz installiert.
Polizeieinsatz im Tiergarten. Foto: Markus Schreiber / AP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ermittler richten Hinweisportal ein
Gesucht werden Zeugen, Fotos oder Videos zum Tatgeschehen: Die Berliner Polizei erhofft sich von der Bevölkerung Hilfe bei den Ermittlungen zur Tat am Tiergarten. Hinweise sollen unter be.hinweisportal.de hinterlegt werden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
CSD abgebrochen, ein Todesopfer, viele Verletzte
Was wir wissen:
- Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert.
- Gegen 22 Uhr wird das Fest plötzlich abgebrochen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu dem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten.
- Laut Polizei fuhr ein weißer Lieferwagen am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße.
- Dort habe das Fahrzeug mehrere Personen angefahren, möglicherweise auch umgefahren, bevor es mit einem Baum kollidiert sei. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich letztlich in unbekannte Richtung entfernt.
- Laut Polizei starb eine Person, 16 weitere werden wegen teils schweren Verletzungen behandelt. Zeugen zufolge soll es sich auch um Stichverletzungen handeln, Details sind unklar.
- Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen.
- »Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen«, sagt ein Polizeisprecher in einem Video auf X.
- Es läuft ein Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Auch Spezialeinheiten sind beteiligt.
Was wir nicht wissen:
- Was genau passiert ist, ist noch unklar.
- Dazu zählen Ablauf und die Hintergründe der Tat.
- Bislang wurde laut Polizei keine tatverdächtige Person gefasst. Auch ist noch unklar, ob es sich um einen Einzeltäter handelt.
(Material von der Nachrichtenagentur dpa)
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Merz spricht von »abscheulicher Tat«
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Geschehnisse am Berliner Tiergarten verurteilt. Es handele sich um eine »abscheuliche Tat«, zitiert die Nachrichtenagentur AFP eine Sprecher von Merz. Der Kanzler stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) »in engstem Kontakt« und werde von den Sicherheitsbehörden »fortlaufend unterrichtet«. Merz und Dobrindt »danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen«, so der Sprecher.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hintergrund: CSD
In Berlin nahmen hunderttausende Menschen unter dem Motto »Haltung ist hot« am Christopher Street Day teil. Die jährlich organisierten CSD-Kundgebungen erinnern an den 28. Juni 1969, als die Polizei die Schwulenbar »Stonewall Inn« in New York stürmte. Es folgten tagelange Zusammenstöße mit Aktivsten, die als Geburtsstunde der modernen queeren Bewegung gelten. Die Veranstalter wollen mit dem CSD ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Vielfalt setzen. Am Abend trat unter anderem Sarah Connor bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor auf, ehe die Veranstaltung abgebrochen wurde.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei dementiert Berichte über Festnahme
Erste Medien berichteten über eine Festnahme nach dem Vorfall am Berliner Tiergarten. Eine Polizeisprecherin dementierte jedoch auf SPIEGEL-Anfrage. Demnach sei noch keine Person im Zuge der Vorfälle festgenommen worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
16 Verletzte, eine tote Person
Die Einsatzkräfte vor Ort haben mitgeteilt, dass sich die Zahl Verletzten auf 16 erhöht hat. Das berichten mein Kollege Florian Kistler und meine Kollegin Jaya Mirani. Zuvor hatte die Polizei noch von 14 Verletzten gesprochen. Laut einem Feuerwehrsprecher wurden drei Personen lebensbedrohlich verletzt, acht schwer und fünf leicht. 30 Personen seien betroffen, aber unverletzt. Sie hätten aber die Tat mitbekommen und würden psychologisch betreut werden. Eine Person starb, Reanimationsversuche vor Ort blieben erfolglos.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Florian Kistler
Reporter in Berlin

Polizei: Zeugen sollen von Stichverletzungen gesprochen haben
Laut Polizeisprecher Florian Nath sollen Zeugen mitgeteilt haben, dass Menschen mit Stichverletzungen auf dem Boden gelegen haben. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Innensenatorin bricht Urlaub ab
Berlins Innensenatorin Iris Spranger will laut einem Polizeisprecher vorzeitig aus dem Urlaub zurückkehren, wie meine Kollegin Jaya Mirani am Ort des Vorfalls erfahren hat. Derzeit vertritt Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) seine Parteikollegin.
»Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben«, teilte die Politikerin mit. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt.
»Ich bin entsetzt über die furchtbare Tat während des CSD in Berlin, den Tausende von Teilnehmenden friedlich gefeiert haben«, teilte die Politikerin mit. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt.
Berliner Senator warnt vor Spekulationen
Christian Gaebler, Berlins Stadtentwicklungssenator, vertritt derzeit Innensenatorin Iris Spranger, die im Urlaub ist. Gaebler stellt sich gegen Spekulationen über den Hintergrund des Vorfalls. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. »Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.« Das mache die Sache unübersichtlich.
Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten.
Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Florian Kistler
Reporter in Berlin

Straßen weitläufig abgesperrt
In der Nähe des Tatortes laufen vereinzelt noch kleine Teilnehmergruppen des CSD durch die Straßen in der warmen Sommernacht. Sie wirken gefasst, manche haben Getränke bei sich. Am Kemperplatz ist die Polizei und Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften und Wagen im Einsatz. Viele umliegende Straßen sind weitläufig abgesperrt.
Foto: Ralf Hirschberger / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bürgermeister Wegner spricht vor Ort
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, ist am Ort des Vorfalls angekommen, wie meine Kollegin Jaya Mirani berichtet. »Wir haben heute einen großartigen CSD erlebt«, sagte Wegner den Anwesenden. Der Tag sei durch »diese schreckliche Tat beendet« worden. Eine Person sei gestorben, viele verletzt. »Ich kann sagen, dass Berlin als Stadt der Freiheit und der Vielfalt sich weiter stärken und positionieren wird. Wir werden uns unsere Art und Weise des Lebens und des Zusammenlebens nicht nehmen lassen«, so Wegner. Der Bürgermeister habe bei seinem Statement gefasst und nüchtern gewirkt, berichtet meine Kollegin.
»Jetzt geht es darum, die Lage zu analysieren, wo es Schwachstellen gab im Sicherheitskonzept«, so Wegner. »Ich sehe sie nicht.« Sollte irgendwann die Frage aufkommen, ob die Tat hätte verhindert werden können, könnte diese Aussage als Versuch gedeutet werden, etwaige Kritik zu entkräften.
»Jetzt geht es darum, die Lage zu analysieren, wo es Schwachstellen gab im Sicherheitskonzept«, so Wegner. »Ich sehe sie nicht.« Sollte irgendwann die Frage aufkommen, ob die Tat hätte verhindert werden können, könnte diese Aussage als Versuch gedeutet werden, etwaige Kritik zu entkräften.
Foto: Ralf Hirschberger / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Queer-Beauftragter spricht von »großem Trauertag«
Alfonso Pantisano, Queer-Beauftragter des Berliner Senats, sagte dem »Tagesspiegel«, er sei »vollkommen erschüttert« über die Tat. »Für die queere Community ist das ein großer Trauertag.« Sie dürfe sich gerade jetzt nicht einschüchtern lassen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wegner spricht von »Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft«
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner geht offenbar nicht von einem Unfall aus. Auf der Plattform X schreibt er von einem »Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft«. Nach einem »friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert«, teilte er mit. »Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.« Wegner bedankte sich bei den Einsatzkräften.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Berliner Senator warnt vor Spekulationen
Christian Gaebler, Berlins Stadtentwicklungssenator, vertritt derzeit Innensenatorin Iris Spranger, die im Urlaub ist. Gaebler stellt sich gegen Spekulationen über den Hintergrund des Vorfalls. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. »Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.« Das mache die Sache unübersichtlich.
Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten.
Gaebler zeigte sich bestürzt über den Vorfall – insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende »für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert« hätten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundeskanzler Merz wird »laufend informiert«
Die »Berliner Morgenpost« hat einen Sprecher von Kanzler Merz erreicht. Der Bundeskanzler werde »laufend informiert und ist mit Innenminister Dobrindt im engsten Kontakt. Seine Gedanken sind bei den Opfern«, heißt es.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei: Mindestens ein Todesopfer
Die Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen: Es gibt mindestens einen Toten, wie die Polizei laut Nachrichtenagentur dpa mitteilt. Einem Sprecher zufolge werden 14 weitere Personen derzeit wegen Verletzungen behandelt. Manche der Opfer seien schwer verletzt worden, als ein Lieferwagen am Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren sei.
Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD) im Tiergarten im Einsatz. Foto: Fabian Sommer/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei sucht im Tiergarten nach Spuren
Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im betroffenen Bereich des Tiergartens unterwegs. Polizisten leuchteten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der Südseite des Tiergartentunnels aus, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa. Sie suchten nach Spuren. Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Großeinsatz in Berlin
Zeugen erzählen dem Sender rbb, Hubschrauber kreisten über dem Gelände. Zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte sind im Einsatz. »Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen«, sagte Polizeisprecher Florian Nath in einem Video auf X.
Foto: Antoine Lambroschini / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Appell der CSD-Veranstalter: »Bitte geht nach Hause«
Auch in sozialen Medien rufen die CSD-Veranstalter dazu auf, das Gelände zu verlassen. »Abbruch« und »Bitte geht nach Hause, der CSD ist abgebrochen!« ist auf Deutsch sowie auf Englisch in der Instagram-Story der Veranstalter zu lesen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Polizei: Fahrzeug soll mehrere Menschen angefahren haben
Nach ersten Angaben der Polizei soll ein Fahrzeug mehrere Menschen beim Christopher Street Day in Berlin angefahren haben. Mutmaßlich sei ein Fahrzeug in den Tiergarten gefahren, teilten die Einsatzkräfte mit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Abbruch des CSD: Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
CSD in Berlin abgebrochen, Lage unübersichtlich
Der Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist abgebrochen worden. Die Polizei Berlin bestätigte auf SPIEGEL-Anfrage, dass es einen »größeren Polizeieinsatz« am Rande des Tiergartens gebe. Die Polizei kümmere sich gemeinsam mit Rettungskräften um mehrere Verletzte. Erste Ermittlungen »gehen in die Richtung, dass ein Auto in die Menschenmenge gefahren sein könnte«, sagte ein Sprecher.
Die »Bild«-Zeitung berichtet unter Berufung auf einen Augenzeugen, ein weißer Transporter sei im Tiergarten in eine Menschenmenge gerast. Demnach ereignete sich der Vorfall gegen 22 Uhr auf Höhe der Lennéstraße. Die Veranstalter teilten in den sozialen Medien mit: »Bitte verlasst das Gelände ruhig und geordnet. Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof.«
Die »Bild«-Zeitung berichtet unter Berufung auf einen Augenzeugen, ein weißer Transporter sei im Tiergarten in eine Menschenmenge gerast. Demnach ereignete sich der Vorfall gegen 22 Uhr auf Höhe der Lennéstraße. Die Veranstalter teilten in den sozialen Medien mit: »Bitte verlasst das Gelände ruhig und geordnet. Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof.«
Laut »Tagesspiegel« wurde das Programm abgebrochen, während eine Michael-Jackson-Show lief. Der CSD-Vorstand betrat demnach die Bühne und teilte mit: »Leider müssen wir die Veranstaltung aufgrund einer schwierigen Situation vorzeitig beenden.«
Teilnehmende beim CSD in Berlin. Foto: Fabian Sommer / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen





