Die Cleveland Cavaliers um Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder haben die NBA-Finals verpasst. Mit einer 93:130 (49:68)-Heimniederlage gegen die New York Knicks in den Eastern-Conference-Finals endete die Saison: Die »Best-of-seven«-Serie ging 0:4 verloren. Schröder fehlte im letzten Spiel krankheitsbedingt.
Die Knicks stehen damit erstmals seit 1999 wieder in den NBA Finals. Dort treffen sie auf Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Basketballer Isaiah Hartenstein oder die San Antonio Spurs. In der Serie steht es 2:2.
New York setzte sich bereits Anfang des zweiten Viertels 50:26 ab, nachdem die Gäste einen 20:0-Lauf hingelegt hatten. Cleveland fand danach nicht mehr zurück ins Spiel und verlor jedes Viertel. Bei den Knicks erzielte Karl-Anthony Towns 19 Punkte und 14 Rebounds. Für die Cavaliers traf vor allem Donovan Mitchell, der 31 Punkte erzielte.
Schröder muss damit weiter auf seine erste Teilnahme an den NBA-Finals warten. Schon 2016/2017 mit den Atlanta Hawks und 2022/2023 mit den Los Angeles Lakers war der 32-Jährige im Halbfinale ausgeschieden.
Clevelands Cheftrainer Kenny Atkinson sagte: »Manchmal muss man dem anderen Team einfach Anerkennung zollen: Sie haben den besseren Basketball gespielt, sie sind gerade heiß.« Die Knicks gewannen in diesen Playoffs nun elf Spiele nacheinander. Zuletzt gelang den Golden State Warriors 2017 eine längere Serie – sie wurden damals Meister. New York holte den NBA-Titel bislang zweimal, zuletzt 1973.
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