Mehr als 80 Prozent der Fläche Englands sind nach Angaben der britischen Umweltbehörde von Dürre betroffen. Die Behörde fügte nun die Region Yorkshire zu den von extremer Trockenheit heimgesuchten Gebieten hinzu und erklärte, dass damit nun insgesamt 82 Prozent von England Dürregebiet seien. Großbritannien hat, wie viele andere Länder Europas auch, 2026 den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen registriert, der von mehreren aufeinanderfolgenden Hitzewellen und außergewöhnlicher Trockenheit geprägt war. (Lesen Sie hier mehr zu den Folgen der Extremhitze.)
»Die Dürre ist noch lange nicht vorbei; es bedarf einer längeren Phase mit niederschlagsreichem Wetter, damit sich die Pegelstände der Stauseen und des Grundwassers wieder erholen«, erklärte ein Sprecher der Umweltbehörde.
Mit der Einstufung von Yorkshire als Dürregebiet sind nur noch zwei Regionen im Norden von dem Status verschont – wobei auch sie als sich in einer »anhaltenden Trockenperiode befindlich« eingestuft werden. Dabei handelt es sich um die Stufe unmittelbar vor der Dürre. Im September waren in England nur 65 Prozent der normalerweise üblichen Niederschlagsmenge gefallen. Die Füllrate der Stauseen liegt laut der Umweltbehörde bei 55 Prozent und damit weit unter dem erwarteten Wert von 74,3 Prozent.
