Robotereinsatz am Leipziger Flughafen: Wegen einer mit Sprengstoff versehenen Drohne musste die Polizei in der Nacht zu Mittwoch zur Bombenentschärfung anrücken. Bei dem Flugobjekt handelte es sich um eine Drohne mit vier Propellern. Die Polizei stuft sie als USBV ein – also eine »unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung«. Um 23:42 Uhr konnten die Beamten das Fluggerät sicherstellen. Erste Tests sollen ergeben haben, dass es sich um eine sprengfähige Substanz mit Nitraten handelt.
In der Nähe standen vier ukrainische Antonow-Transportmaschinen. Ein Zusammenhang ist nicht bestätigt, die Polizei fahndet nach dem Drohnenpiloten. Wegen des Fundes musste ein DHL-Frachtflugzeug durchstarten. Es stieß dabei in der Luft mit einem anderen unbekannten Gegenstand zusammen, konnte aber sicher landen.