Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken, unter anderem auf die Golfstaaten.
- In der Nacht gab es einen massiven US-Luftangriff auf die Insel Kharg im Persischen Golf, der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte. Die Attacke galt laut Trump nicht der Öl-Infrastruktur, sondern allein militärischen Zielen.
- Iran droht bei US-Angriffen auf die iranische Öl-Infrastruktur mit Attacken auf US-Einrichtungen im Nahen Osten.
- Das US-Militär verlegt eine Spezialeinheit nach Nahost. Sie ist für amphibische Landungen ausgebildet – ein Hinweis auf einen möglichen Bodeneinsatz?
- In Iraks Hauptstadt Bagdad hat es einen Luftangriff auf die US-Botschaft gegeben.
- Laut einem Medienbericht sind fünf US-Tankflugzeuge bei einem iranischem Angriff in Saudi-Arabien beschädigt worden.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Gefangen in einem asymmetrischen Krieg: Donald Trump scheint von der Kriegsführung des Regimes in Teheran überrascht – und setzt auf Eskalation.
- Ölhandel im Würgegriff: Iran nutzt die Straße von Hormus als geopolitisches Druckmittel. Mit militärischen Mitteln allein schaffen die USA es wohl nicht, den Handelsweg offenzuhalten.
- Maschinen statt Menschen: Noch nie hat das US-Militär KI in einem Krieg so umfassend eingesetzt wie in Iran. Der Analyst Noah Sylvia sieht darin Chancen, aber auch enorme Risiken.
- Deutschland zweifelt an US-Kriegsführung: Donald Trump gibt sich im Krieg gegen Iran siegesgewiss. Die Bundesregierung rätselt über seine Strategie – und über militärische Erfolge.
- Teherans Nuklearprogramm: Die US-Regierung erwägt, Spezialkräfte Irans hoch angereichertes Uran bergen zu lassen. Sicherheitsexperte Jeffrey Lewis bewertet die Mission.
- Das ist der Machtzirkel um Irans neuen Obersten Führer: Mojtaba Khamenei, jahrzehntelang Strippenzieher im Machtzentrum seines Vaters, ist zum neuen Machthaber Irans aufgestiegen. Seine engsten Vertrauten sind für Gier und Brutalität bekannt.
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Leseempfehlung: Mehr als ein Dorfpriester
Pierre al-Raï sagte meinem Kollegen Christoph Reuter einmal: Aus dem Südlibanon wolle er nie weg. Nun ist der Priester bei einem israelischen Angriff gestorben. Lesen Sie hier den Nachruf auf den »Hirten der Christen« in der Region.
Foto: Daniel Etter / Der SPIEGEL
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Brand im Emirat Fujairah
Im Emirat Fujairah, Teil der Vereinigten Arabischen Emirate, haben herabfallende Trümmerteile ein Feuer ausgelöst. Zuvor war eine Drohne abgeschossen worden, teilte das Medienbüro des Emirats mit.
Der Hafen von Fujairah liegt nahe der Straße von Hormus und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Schiffstreibstoffe. Laut einem Bericht von Bloomberg wurde die Verladung von Öl teilweise gestoppt.
Der Hafen von Fujairah liegt nahe der Straße von Hormus und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Schiffstreibstoffe. Laut einem Bericht von Bloomberg wurde die Verladung von Öl teilweise gestoppt.
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Menschen in Iran sind weiterhin offline
Auch zum Beginn der dritten Kriegswoche bleibt das Internet in Iran abgeschaltet. Die Konnektivität liege weiterhin bei nur einem Prozent des normalen Niveaus, schreibt die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks auf X.
Die Bevölkerung könne nur ein eingeschränktes Intranet nutzen, während staatlich genehmigte Nutzer uneingeschränkten Zugang zum globalen Netz erhielten. Auch ein privilegierter Kreis aus der iranischen Führung verfügt seit Jahren über sogenannte »weiße SIM-Karten« und kann das Internet ohne Einschränkungen nutzen.
Die Bevölkerung könne nur ein eingeschränktes Intranet nutzen, während staatlich genehmigte Nutzer uneingeschränkten Zugang zum globalen Netz erhielten. Auch ein privilegierter Kreis aus der iranischen Führung verfügt seit Jahren über sogenannte »weiße SIM-Karten« und kann das Internet ohne Einschränkungen nutzen.
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Vereinigte Arabische Emirate: Offenbar mehrere Festnahmen wegen Angriffsvideos
In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind mindestens zehn ausländische Staatsangehörige festgenommen worden, weil sie online Aufnahmen von Raketen- oder Drohnenangriffen geteilt haben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur WAM. Teils gehe es demnach auch um KI-generierte Inhalte, auf denen etwa Angriffe auf bekannte Sehenswürdigkeiten zu sehen waren.
Dem Bericht zufolge argumentieren Behörden, solche Aufnahmen könnten »die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen« – egal »ob echt oder gefälscht«. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts droht den Festgenommenen mindestens ein Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 100.000 VAE-Dirham (rund 23.750 Euro).
Dem Bericht zufolge argumentieren Behörden, solche Aufnahmen könnten »die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen« – egal »ob echt oder gefälscht«. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts droht den Festgenommenen mindestens ein Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 100.000 VAE-Dirham (rund 23.750 Euro).
Laut der Organisation »Detained in Dubai« wurden bislang mehr als 20 Menschen wegen ähnlicher Verstöße gegen die Cyberkriminalitätsgesetze angeklagt. Die Vereinigten Arabischen Emirate mit ihren Touristenhochburgen Dubai und Abu Dhabi bemühen sich seit Kriegsbeginn darum, ihr Image als sicheres Reiseziel nicht zu verlieren. Das Teilen von Inhalten im Netz ist im Land grundsätzlich streng reglementiert.
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Bericht: Trump rechnete mit Kapitulation Irans vor Schließung der Straße von Hormus
Der US-Präsident ist vor dem Krieg gegen Iran offenbar gewarnt worden, dass das Regime nach einem Angriff die Straße von Hormus schließen könnte. Das berichtet das »Wall Street Journal« unter Berufung auf Insider. Generalstabschef Dan Caine habe demnach gesagt, man gehe seit Längerem davon aus, dass das Regime Minen, Drohnen und Raketen einsetzen könne, um die Handelsroute zu blockieren.
Trump habe dieses Risiko wahrgenommen, heißt es in dem Bericht. Trotzdem habe er sich dazu entschieden, anzugreifen: Demnach ging er davon aus, dass Teheran eher aufgeben würde, als die Straße von Hormus zu schließen. Sollte dieser Fall doch eintreten, könne das US-Militär nach Ansicht Trumps damit fertig werden. Laut der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, zielten die US-Angriffe darauf ab, »Iran die Möglichkeit zu nehmen, die Straße von Hormus zu schließen«.
Trump habe dieses Risiko wahrgenommen, heißt es in dem Bericht. Trotzdem habe er sich dazu entschieden, anzugreifen: Demnach ging er davon aus, dass Teheran eher aufgeben würde, als die Straße von Hormus zu schließen. Sollte dieser Fall doch eintreten, könne das US-Militär nach Ansicht Trumps damit fertig werden. Laut der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, zielten die US-Angriffe darauf ab, »Iran die Möglichkeit zu nehmen, die Straße von Hormus zu schließen«.
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Hamas fordert von Iran Stopp der Angriffe auf Golfstaaten
Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat Iran dazu aufgerufen, die Angriffe auf seine arabischen Nachbarländer einzustellen. Teheran habe das Recht, auf israelisch-amerikanische Attacken zu reagieren, heißt es in einer Mitteilung. Die »Brüder in Iran« sollten jedoch davon absehen, Nachbarländer weiter anzugreifen.
Die Hamas rief die Staaten in der Region auf, »zusammenzuarbeiten, um diese Aggression zu stoppen und die brüderlichen Beziehungen untereinander zu bewahren«. Das iranische Regime unterstützte die Hamas jahrzehntelang finanziell und militärisch. Sie pflegt zudem enge Beziehungen zum Golfstaat Katar, der nun unter Beschuss der Ajatollahs steht.
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Leseempfehlung: Trumps enthemmter Kriegsminister
Alte Daten, tote Kinder: Das US-Militär hat einer Untersuchung zufolge eine Schule in Iran zerstört. Vor allem für Pentagonchef Pete Hegseth zieht das heikle Fragen nach sich, schreibt mein Kollege Alexander Sarovic. Lesen Sie hier mehr.
Foto: Kylie Cooper / Reuters
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Bericht: Fast 300 Drohnen und Raketen aus Iran auf Kurdistan
Die Autonome Region Kurdistan im Nordirak wurde in den ersten zwei Kriegswochen von 294 Drohnen und Raketen aus Iran getroffen. Das berichtet der kurdische Sender Rûdaw. Die meisten Angriffe zielten demnach auf die Provinz Erbil. Den Angaben zufolge wurden sechs Menschen getötet und 35 weitere verletzt.
Foto: Sedat Suna / Getty Images
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»Wir werden im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«
Israel plant offenbar die größte Bodenoffensive im Libanon seit 2006. Das berichtet der für gewöhnlich gut unterrichtete Investigativjournalist Barak Ravid für das US-Newsportal Axios. Die Armee soll demnach alle Gebiete südlich des Litani-Flusses besetzen, um jegliche Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz zu zerstören. »Wir werden im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«, wird ein Mitglied des israelischen Militärs zitiert.
Hintergrund für die Eskalation sei der koordinierte Angriff von Hisbollah und Iran am Mittwoch, als allein aus dem Libanon mehr als 200 Raketen auf Israel abgeschossen wurden.
Bereits am Freitag hatten Israels Streitkräfte erstmals eine Brücke, die über den Litani-Fluss führt, angegriffen – und damit gezielt zivile Infrastruktur. Für die Schiitenmiliz Hisbollah soll sie ein wichtiger Übergang gen Süden, also nach Israel, gewesen sein. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen, hieß es in einer Erklärung des Militärs. Auch viele Binnenflüchtlinge, die das Kampfgebiet verlassen, haben diese Brücke bisher genutzt.
Hintergrund für die Eskalation sei der koordinierte Angriff von Hisbollah und Iran am Mittwoch, als allein aus dem Libanon mehr als 200 Raketen auf Israel abgeschossen wurden.
Bereits am Freitag hatten Israels Streitkräfte erstmals eine Brücke, die über den Litani-Fluss führt, angegriffen – und damit gezielt zivile Infrastruktur. Für die Schiitenmiliz Hisbollah soll sie ein wichtiger Übergang gen Süden, also nach Israel, gewesen sein. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen, hieß es in einer Erklärung des Militärs. Auch viele Binnenflüchtlinge, die das Kampfgebiet verlassen, haben diese Brücke bisher genutzt.
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Leseempfehlung: Gefangen in einem asymmetrischen Krieg
Die Straße von Hormus wird immer mehr zum wunden Punkt für die US-Regierung. Donald Trump scheint von der Kriegsführung des Regimes in Teheran überrascht – und setzt auf Eskalation. Lesen Sie hier die Analyse meines Kollegen Maximilian Popp.
Foto: Brendan Smialowski / AFP
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Nächtliche Angriffe auf Golfstaaten
Mehrere Länder am Persischen Golf melden Luftangriffe. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte mit, man habe zahlreiche Drohnen abgefangen. In Dubai trafen Trümmer eines abgewehrten Geschosses laut den Behörden die Fassade eines Gebäudes. Menschen wurden demnach nicht verletzt. Auch in Bahrain heulten nach Angaben des Innenministeriums die Sirenen.
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Versorgung in Katar vorerst gesichert
Katar verfügt nach eigenen Angaben über strategische Wasserreserven für vier Monate. Die Lebensmittelreserven des Golfstaats reichten für 18 Monate, sagte Innenminister Scheich Chalifa bin Hamad Al Thani. Bisher habe man nicht von den Reserven zehren müssen.
Die Entsalzungsanlagen an der Küste des Persischen Golfs, die aus Meerwasser Trinkwasser machen, sind ein mögliches Angriffsziel für beide Seiten. Wieso das Millionen Menschen in Not bringen könnte, lesen Sie hier.
Die Entsalzungsanlagen an der Küste des Persischen Golfs, die aus Meerwasser Trinkwasser machen, sind ein mögliches Angriffsziel für beide Seiten. Wieso das Millionen Menschen in Not bringen könnte, lesen Sie hier.
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Angriff auf US-Botschaft in Bagdad
In Iraks Hauptstadt Bagdad hat es einen Luftangriff auf die US-Botschaft gegeben. Die Nachrichtenagentur AP meldete den Einschlag einer Rakete. Diese habe einen Hubschrauberlandeplatz getroffen, hieß es unter Berufung auf zwei irakische Sicherheitsbeamte. Über dem Gelände sei eine Rauchsäule aufgestiegen. Die Nachrichtenagentur AFP sprach hingegen von einem Drohnenangriff auf das Botschaftsgelände. Die Attacke sei kurz nach Angriffen auf proiranische Kämpfer in der irakischen Hauptstadt erfolgt.
Bei einem der Angriffe wurde ein von der proiranischen Kataeb-Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine »Schlüsselfigur« der von Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt. Kurz darauf waren in Bagdad weitere Explosionen zu hören. Bewohner des Stadtteils Sajuna im Osten Bagdads berichteten von Erschütterungen in ihren Häusern aufgrund der heftigen Explosionen.
Bei einem der Angriffe wurde ein von der proiranischen Kataeb-Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine »Schlüsselfigur« der von Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt. Kurz darauf waren in Bagdad weitere Explosionen zu hören. Bewohner des Stadtteils Sajuna im Osten Bagdads berichteten von Erschütterungen in ihren Häusern aufgrund der heftigen Explosionen.
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Iran warnt USA vor Angriff auf Öl-Infrastruktur
Die iranischen Streitkräfte haben nach der Bombardierung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg durch die US-Armee Washington vor einem Angriff auf den Öl- und Energiesektor gewarnt. Ein Sprecher sagte nach Angaben des regierungstreuen Senders Press TV, dass bei einem Angriff auf Irans Öl-, Wirtschafts- oder Energieinfrastruktur »alle entsprechenden US-Einrichtungen in der Region zerstört werden«. Die USA haben nach Angaben von Trump alle militärischen Anlagen auf der Insel zerstört.
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Medienbericht: Fünf US-Tankflugzeuge bei iranischem Angriff in Saudi-Arabien beschädigt
Am Donnerstag war ein US-Tankflugzeug im Irak abgestürzt, nun berichtet das »Wall Street Journal« von einem iranischen Raketenangriff auf fünf Tankflugzeuge der USA. Diese seien auf der Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien getroffen und beschädigt worden.
Der Raketenangriff habe in den vergangenen Tagen stattgefunden. Die Flugzeuge seien zwar beschädigt, aber nicht vollständig zerstört und würden derzeit repariert, berichtet die Zeitung. Bei den Angriffen sei niemand getötet worden. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung des Angriffs auf die Tankjets.
Der Raketenangriff habe in den vergangenen Tagen stattgefunden. Die Flugzeuge seien zwar beschädigt, aber nicht vollständig zerstört und würden derzeit repariert, berichtet die Zeitung. Bei den Angriffen sei niemand getötet worden. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung des Angriffs auf die Tankjets.
KC-135 Tankflugzeug und F-16 Kampfjet (über Alaska im Februar 2026) . Foto: HO / AP
Derzeit prüft das US-Militär die Umstände des Tankflugzeug-Unglücks im Irak. Der Jet vom Typ KC-135 war am Donnerstag gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Der Verlust sei weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen, hieß es. Zuvor hatte das US-Zentralkommando (Centcom) mitgeteilt, dass zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt gewesen seien. Eine Maschine sei sicher gelandet, die andere abgestürzt.
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hatte später behauptet, das US-Tankflugzeug abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hatte später behauptet, das US-Tankflugzeug abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
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Hisbollah-Chef Kassem droht Israel mit »langer Konfrontation«
Die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon geht von einer länger andauernden Auseinandersetzung mit Israel aus. »Wir haben uns auf eine lange Konfrontation eingestellt«, sagte Hisbollah-Chef Naim Kassem am Freitag in einer Fernsehansprache. Die Israelis müssten mit »Überraschungen auf dem Schlachtfeld« rechnen, warnte der Hisbollah-Chef, während er von einem »existenziellen Kampf« sprach.
Israels Verteidigungsminister hatte dem Libanon zuvor mit weiteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Die bisherigen Angriffe seien »erst der Anfang«, sagte Verteidigungsminister Israel Katz bei einem Treffen mit der Armeeführung am Freitag. In der Nacht zu Freitag hatte die israelische Armee eine Brücke über den Litani-Fluss im Südlibanon zerstört.
Die Brücke sei von Kämpfern der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz genutzt worden, um Waffen in den Südlibanon zu bringen, sagte Katz. Die libanesische Regierung und der libanesische Staat würden »einen immer höheren Preis in Form von Schäden an der Infrastruktur zahlen«, die von Hisbollah-Terroristen für Angriffe auf Israel genutzt werde. Sollte die Regierung in Beirut ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachkommen, werde Israel auch die Kontrolle über libanesische Gebiete übernehmen.
Israels Verteidigungsminister hatte dem Libanon zuvor mit weiteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Die bisherigen Angriffe seien »erst der Anfang«, sagte Verteidigungsminister Israel Katz bei einem Treffen mit der Armeeführung am Freitag. In der Nacht zu Freitag hatte die israelische Armee eine Brücke über den Litani-Fluss im Südlibanon zerstört.
Die Brücke sei von Kämpfern der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz genutzt worden, um Waffen in den Südlibanon zu bringen, sagte Katz. Die libanesische Regierung und der libanesische Staat würden »einen immer höheren Preis in Form von Schäden an der Infrastruktur zahlen«, die von Hisbollah-Terroristen für Angriffe auf Israel genutzt werde. Sollte die Regierung in Beirut ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachkommen, werde Israel auch die Kontrolle über libanesische Gebiete übernehmen.
Hisbollah-Chef Naim Kassem. Foto: Bilal Hussein / AP
Die Entwaffnung der Hisbollah ist Teil der Vereinbarungen zur Waffenruhe, die Israel und die proiranische Miliz im November 2024 vereinbart hatten. Die libanesische Armee hatte im Januar erklärt, die erste Phase der Hisbollah-Entwaffnung abgeschlossen zu haben, die das Gebiet vom Litani-Fluss bis hinunter zur israelischen Grenze betrifft. Nach dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar eskalierte der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah erneut.
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USA ziehen Teil von Botschaftspersonal aus dem Oman ab
Die USA ziehen vor dem Hintergrund des Irans-Krieges einen Teil ihres Botschaftspersonals aus dem Oman ab. Nicht zwingend benötigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen müssten das Sultanat wegen der kriegsbedingten Risiken verlassen, erklärte das US-Außenministerium. Das Ministerium aktualisierte zudem seine Reisewarnung angesichts der »Sicherheitsrisiken«. Es verwies auf eine »anhaltende Gefahr durch Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran« sowie auf »erhebliche Beeinträchtigungen des Linienflugverkehrs«.
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Libanon meldet zwölf Tote nach israelischem Angriff auf Gesundheitszentrum
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sollen nach Behördenangaben mindestens zwölf Mitarbeiter getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte am Samstag, es trauere um die in Burdsch Kalawija getöteten Mitarbeiter. Diese seien »bei einem israelischen Luftangriff auf das Gesundheitszentrum der Stadt« gestorben.
Bei den Toten handele es sich um »zwölf Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern«. Ein weiterer Gesundheitsmitarbeiter wurde demnach verletzt. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu dem Angriff.
Dem Gesundheitsministerium zufolge handelte es sich um »den zweiten Angriff auf den Gesundheitssektor binnen weniger Stunden«. Zuvor hatte es demnach bereits einen Angriff in Sawaneh gegeben. Dabei wurden dem Ministerium zufolge zwei Sanitäter der proiranischen Hisbollah und der mit ihr verbündeten Amal-Gruppierung getötet.
Bei den Toten handele es sich um »zwölf Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern«. Ein weiterer Gesundheitsmitarbeiter wurde demnach verletzt. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu dem Angriff.
Dem Gesundheitsministerium zufolge handelte es sich um »den zweiten Angriff auf den Gesundheitssektor binnen weniger Stunden«. Zuvor hatte es demnach bereits einen Angriff in Sawaneh gegeben. Dabei wurden dem Ministerium zufolge zwei Sanitäter der proiranischen Hisbollah und der mit ihr verbündeten Amal-Gruppierung getötet.
Israelischer Angriff auf Südliche Vororte Beiruts (13. März). Foto: Amr Abdallah Dalsh / REUTERS
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Luftangriffe gegen Iran begonnen. Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an. Im Zuge des Irankrieges ist auch der militärische Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert.
Die Hisbollah im Libanon ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthi-Miliz im Jemen Teil der von Iran angeführten »Achse des Widerstands«. Erklärtes Ziel des Bündnisses ist die Vernichtung Israels.
Die Hisbollah im Libanon ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthi-Miliz im Jemen Teil der von Iran angeführten »Achse des Widerstands«. Erklärtes Ziel des Bündnisses ist die Vernichtung Israels.
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Trump lehnt Putins Uran-Vorschlag für Iran ab
Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt, angereichertes Uran aus Iran nach Russland zu transferieren. Dies sei Teil eines Plans gewesen, den Krieg der USA und Israels gegen Iran zu beenden, berichtet das Nachrichtenportal Axios am Freitag unter Berufung auf Insider. Putin habe die Idee in einem Telefonat in dieser Woche ins Spiel gebracht. Eine Stellungnahme der genannten Staaten liegt zunächst nicht vor.
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Medienbericht über Explosionen in Katars Hauptstadt Doha
In Katars Hauptstadt Doha sind Explosionen zu hören. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass Abfangjäger am frühen Morgen im Stadtzentrum von Doha zwei Geschosse abgewehrt hätten. Das katarische Verteidigungsministerium erklärte, sein Militär habe einen »gegen den Staat Katar gerichteten Raketenangriff abgewehrt«.
Das Innenministerium des Golfstaats hatte kurz zuvor die Evakuierung »mehrerer wichtiger Gebiete« bekannt gegeben. Das Ministerium sprach von einer »vorübergehenden Vorsichtsmaßnahme«. Der Schritt erfolge, »um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, bis die Gefahr vorüber ist«.
Im zentralen Stadtteil Muscheireb in der Hauptstadt Doha erhielten einige Bewohner auf ihren Telefonen Warnungen, »das Gebiet unverzüglich zu verlassen und sich vorsorglich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben«. Im Zentrum Dohas waren Sicherheitskräfte auf den Straßen im Einsatz, einige Gebiete wurden abgesperrt.
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Trump lässt Irans Öl-Insel angreifen – und droht mit Zerstörung der Ölanlagen
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen massiven Luftangriff gegen die Insel Kharg geflogen. Das ist eine deutliche Eskalation, Kharg ist ein besonders sensibles Ziel: Die Insel vor der iranischen Küste im Persischen Golf ist der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte und ein zentraler Knoten der iranischen Wirtschaft.
Auf Kharg endet ein großer Teil der Pipelines aus den iranischen Ölfeldern. Dort wird das Rohöl in großen Tanklagern gesammelt und anschließend auf Tanker gepumpt, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus zu internationalen Märkten fahren.
Trump erklärte in einem Truth-Social-Post allerdings, dass die USA »aus Gründen des Anstands« nicht die Öl-Infrastruktur auf der Insel angegriffen hätten – sondern nur militärische Ziele. Er behauptete, es habe sich um »einen der mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens« gehandelt.
Gleichzeitig drohte Trump, die Ölinfrastruktur auf Kharg künftig direkt zu attackieren, falls Iran weiter den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere. Der Angriff wirkt damit wie der Versuch einer letzten Warnung: Das US-Militär zeigt, dass es Kharg militärisch jederzeit erreichen kann – und droht, im nächsten Schritt die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu zerstören.
Ein Ausfall dieser wichtigen Exportterminals dürfte allerdings nicht nur Iran hart treffen, sondern den Ölmarkt erschüttern und die Energiepreise weltweit weiter nach oben treiben. Zudem könnte Teheran versuchen seinerseits zu eskalieren – und seine Angriffe auf Energieanlagen arabischer Golfstaaten ausweiten, die mit den USA verbündet sind.
Auf Kharg endet ein großer Teil der Pipelines aus den iranischen Ölfeldern. Dort wird das Rohöl in großen Tanklagern gesammelt und anschließend auf Tanker gepumpt, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus zu internationalen Märkten fahren.
Trump erklärte in einem Truth-Social-Post allerdings, dass die USA »aus Gründen des Anstands« nicht die Öl-Infrastruktur auf der Insel angegriffen hätten – sondern nur militärische Ziele. Er behauptete, es habe sich um »einen der mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens« gehandelt.
Gleichzeitig drohte Trump, die Ölinfrastruktur auf Kharg künftig direkt zu attackieren, falls Iran weiter den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere. Der Angriff wirkt damit wie der Versuch einer letzten Warnung: Das US-Militär zeigt, dass es Kharg militärisch jederzeit erreichen kann – und droht, im nächsten Schritt die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu zerstören.
Ein Ausfall dieser wichtigen Exportterminals dürfte allerdings nicht nur Iran hart treffen, sondern den Ölmarkt erschüttern und die Energiepreise weltweit weiter nach oben treiben. Zudem könnte Teheran versuchen seinerseits zu eskalieren – und seine Angriffe auf Energieanlagen arabischer Golfstaaten ausweiten, die mit den USA verbündet sind.
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Israel meldet Angriff auf libanesische Brücke
Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge die Zrarieh-Brücke über den Litani-Fluss attackiert. Es behauptete, die Brücke sei von Hisbollah-Kämpfern genutzt worden, um zwischen dem Nord- und Südlibanon zu wechseln. Beweise für diese Behauptung legte die Armee zunächst nicht vor.
Es scheint das erste Mal zu sein, dass Israel im Rahmen seiner aktuellen Einsätze im Libanon Angriffe auf zivile Infrastruktur einräumte. »Die libanesische Regierung wird bis zur Entwaffnung der Hisbollah immer höhere Kosten durch Schäden an der Infrastruktur und Gebietsverluste hinnehmen müssen«, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz in einer Stellungnahme.
Das Völkerrecht verbietet im Allgemeinen Angriffe des Militärs auf zivile Infrastruktur, solche Operationen können jedoch unter bestimmten Umständen zulässig sein, etwa wenn die Objekte für militärische Zwecke genutzt werden.
Es scheint das erste Mal zu sein, dass Israel im Rahmen seiner aktuellen Einsätze im Libanon Angriffe auf zivile Infrastruktur einräumte. »Die libanesische Regierung wird bis zur Entwaffnung der Hisbollah immer höhere Kosten durch Schäden an der Infrastruktur und Gebietsverluste hinnehmen müssen«, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz in einer Stellungnahme.
Das Völkerrecht verbietet im Allgemeinen Angriffe des Militärs auf zivile Infrastruktur, solche Operationen können jedoch unter bestimmten Umständen zulässig sein, etwa wenn die Objekte für militärische Zwecke genutzt werden.
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Berichte: Sechs Tote bei israelischem Luftangriff im Südlibanon
Bei einem israelischen Luftangriff sind in der südlibanesischen Stadt Nabatije Berichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Opfern habe sich auch ein junges Mädchen befunden, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe das Wohnhaus einer Familie angegriffen, hieß es weiter. Das israelische Militär äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.
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US-Marines auf dem Weg in den Golf – Spekulationen über mögliche Landungsoperationen
Die Nachricht, dass die USA einen amphibischen Marineverband in den Nahen Osten verlegen – darunter das Angriffsschiff USS Tripoli und die 31st »Marine Expeditionary Unit« –, hat unter Militärbeobachtern auch Spekulationen über mögliche Landungsoperationen ausgelöst. Solche Verbände gelten als besonders flexible Eingreifkräfte: Sie können Handelsschiffe schützen, Luftangriffe fliegen – oder Marines per Hubschrauber und Landungsboot rasch an Küsten absetzen.
Die »Marine Expeditionary Unit« umfasst insgesamt rund 2300 Marines. Den Kern bildet ein Infanteriebataillon mit etwa 800 Kampfsoldaten, unterstützt von Artillerie, Mörsern und Panzerabwehrwaffen. Hinzu kommen Hubschrauber, Transportflugzeuge und teilweise F-35B-Kampfjets, die von den Schiffen aus operieren können.
In diesem Zusammenhang wird immer wieder Kharg Island genannt. Die Insel ist der wichtigste Öl-Exportterminal Irans; ein großer Teil der iranischen Rohölexporte wird dort auf Tanker verladen. Ein Angriff oder eine zeitweise Besetzung würden deshalb einen zentralen Nerv der iranischen Wirtschaft treffen.
Ob ein solcher Einsatz tatsächlich geplant ist, bleibt allerdings offen. Die Verlegung des Verbandes schafft zunächst vor allem militärische Optionen. Sie könnte ebenso als Signal der Abschreckung gedacht sein – vor dem Hintergrund, dass Iran weiterhin den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus blockiert und damit eine der wichtigsten Energie-Routen der Welt bedroht.
Die »Marine Expeditionary Unit« umfasst insgesamt rund 2300 Marines. Den Kern bildet ein Infanteriebataillon mit etwa 800 Kampfsoldaten, unterstützt von Artillerie, Mörsern und Panzerabwehrwaffen. Hinzu kommen Hubschrauber, Transportflugzeuge und teilweise F-35B-Kampfjets, die von den Schiffen aus operieren können.
In diesem Zusammenhang wird immer wieder Kharg Island genannt. Die Insel ist der wichtigste Öl-Exportterminal Irans; ein großer Teil der iranischen Rohölexporte wird dort auf Tanker verladen. Ein Angriff oder eine zeitweise Besetzung würden deshalb einen zentralen Nerv der iranischen Wirtschaft treffen.
Ob ein solcher Einsatz tatsächlich geplant ist, bleibt allerdings offen. Die Verlegung des Verbandes schafft zunächst vor allem militärische Optionen. Sie könnte ebenso als Signal der Abschreckung gedacht sein – vor dem Hintergrund, dass Iran weiterhin den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus blockiert und damit eine der wichtigsten Energie-Routen der Welt bedroht.
USA senden offenbar Expeditionseinheit nach Nahost
Das Pentagon hat übereinstimmenden Berichten des »Wall Street Journal« und der Nachrichtenagentur AP zufolge die Entsendung weiterer Einheiten ins Kriegsgebiet genehmigt. Demnach sollen darunter Teile einer »Amphibious Ready Group (ARG)«, auf Deutsch etwa »Amphibische Einsatzgruppe«, samt einer angeschlossenen »Marine Expeditionary Unit« sein. Bei einer solchen Einheit handelt es sich um eine schnell verlegbare Einsatztruppe.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
USS »Tripoli« im November 2022 im Hafen von Sydney, Australien. Foto: Saeed Khan/AFP
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Leseempfehlung: Teheran nimmt den Ölhandel in den Würgegriff
Die Straße von Hormus ist das wohl größte geopolitische Druckmittel Irans: Ein Nadelöhr, mit dem das Regime in Teheran nicht nur den USA, sondern der Welt großen Schaden zufügen kann. Durch die Meerenge läuft nämlich eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas.
Etwa 3000 Schiffe fahren üblicherweise pro Monat hindurch. Jetzt sind es eine Handvoll pro Woche. Denn: Iran hat offenbar Minen in der Meerenge verlegt, immer wieder werden Tanker angegriffen. Dadurch hat Iran die Straße von Hormus für den Welthandel de facto geschlossen. Die USA versuchen, den Handelsweg offenzuhalten. Doch mit militärischen Mitteln allein ist das schwierig. Mein Kollege Fritz Schaap analysiert, warum.
Etwa 3000 Schiffe fahren üblicherweise pro Monat hindurch. Jetzt sind es eine Handvoll pro Woche. Denn: Iran hat offenbar Minen in der Meerenge verlegt, immer wieder werden Tanker angegriffen. Dadurch hat Iran die Straße von Hormus für den Welthandel de facto geschlossen. Die USA versuchen, den Handelsweg offenzuhalten. Doch mit militärischen Mitteln allein ist das schwierig. Mein Kollege Fritz Schaap analysiert, warum.
Brennendes Schiff am Golf. Foto: Media Office of Iraqi Ports / REUTERS
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USA senden Expeditionseinheit nach Nahost
Das Pentagon hat übereinstimmenden Berichten des »Wall Street Journal« und der Nachrichtenagentur AP zufolge die Entsendung weiterer Einheiten ins Kriegsgebiet genehmigt. Demnach sollen darunter Teile einer »Amphibious Ready Group (ARG)«, auf Deutsch etwa »Amphibische Einsatzgruppe«, samt einer angeschlossenen »Marine Expeditionary Unit« sein. Bei einer solchen Einheit handelt es sich um eine schnell verlegbare Einsatztruppe.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
USS »Tripoli« im November 2022 im Hafen von Sydney, Australien. Foto: Saeed Khan/AFP
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Luftfrachtraten klettern wohl teils um 70 Prozent
Für Logistiker kann im Krieg auch ein Geschäft stecken. Einige Unternehmen erheben Risikozuschläge, aber auch die aktuellen Marktpreise ziehen kräftig an – etwa beim Transport per Flugzeug. Auf den Routen zwischen Südasien und Europa seien die Luftfrachtraten seit Beginn der Kämpfe zuletzt gar um bis zu 70 Prozent gestiegen, teilte die Buchungsplattform Freightos der Nachrichtenagentur Reuters zufolge nun mit.
Obwohl Luftfracht im Schnitt fünf- bis zehnmal so teuer wie Seefracht ist, ist der Andrang offenbar groß: Weil auch zahlreiche Frachtschiffe im Persischen Golf festsitzen, müssen viele Unternehmen auf den Luftweg umsteigen. Nur so können sie Lieferengpässe vermeiden. Vor allem indische Hersteller von günstigen Generika stellten ihre Lieferungen nach Europa und Afrika derzeit von See- auf Luftfracht um, wird der Lieferkettenexperte Prashant Yadav zitiert.
Die Logistik-Unternehmen selbst leiden aber auch unter höheren Kosten. Die Preise für Treibstoff etwa sind stark gestiegen, wichtige Drehkreuze wie Dubai und Doha sind durch den Konflikt auch nur eingeschränkt nutzbar. Wer da an längerfristige Verträge gebunden ist, für den wird es schnell teuer.
Obwohl Luftfracht im Schnitt fünf- bis zehnmal so teuer wie Seefracht ist, ist der Andrang offenbar groß: Weil auch zahlreiche Frachtschiffe im Persischen Golf festsitzen, müssen viele Unternehmen auf den Luftweg umsteigen. Nur so können sie Lieferengpässe vermeiden. Vor allem indische Hersteller von günstigen Generika stellten ihre Lieferungen nach Europa und Afrika derzeit von See- auf Luftfracht um, wird der Lieferkettenexperte Prashant Yadav zitiert.
Die Logistik-Unternehmen selbst leiden aber auch unter höheren Kosten. Die Preise für Treibstoff etwa sind stark gestiegen, wichtige Drehkreuze wie Dubai und Doha sind durch den Konflikt auch nur eingeschränkt nutzbar. Wer da an längerfristige Verträge gebunden ist, für den wird es schnell teuer.
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US-Regierung setzt hohe Belohnung zur Ergreifung Khameneis aus
Mit der Auswahl Mojtaba Khameneis als nächster Oberster Führer in Iran zeigte sich US-Präsident Donald Trump nicht einverstanden. Nun hat seine Regierung auch eine hohe Belohnung zur Ergreifung Khameneis ausgesetzt. Wie das Außenministerium unter anderem auf X mitteilte, würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Khameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt.
Gesucht werden demnach unter anderem der iranische Sicherheitschef Ali Larijani und Innenminister Eskandar Momeni sowie ferner Anführer der iranischen Revolutionswächter.
Gesucht werden demnach unter anderem der iranische Sicherheitschef Ali Larijani und Innenminister Eskandar Momeni sowie ferner Anführer der iranischen Revolutionswächter.
Tatsächlich ist der Verbleib von Khamenei junior derzeit unklar. Weitere Hintergründe zum großen Rätselraten um die Personalie erfahren Sie hier.
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Liebe Leserinnen und Leser,
die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen



