Wie der lokale Sender KNOP meldet , ereignete sich der Zwischenfall an einer Tankstelle in dem 14.000-Einwohner-Ort im Südwesten des Staates. Demnach wurde die Polizei zur Mittagszeit gerufen, weil angeblich jemand mit einem Luftgewehr geschossen habe. Wenig später wurde aus dem Luftgewehr eine Schrotflinte.
Vor Ort fanden die Polizisten eine verletzte Person vor. Die bisherige Rekonstruktion des Falls geht so: Offenbar hatte ein Mann mit seinem Geländewagen vor dem Geschäft gehalten und war ausgestiegen. Kurz darauf bewegte sich ein Hund auf dem Rücksitz von einer Seite des Fahrzeugs zur anderen. Dabei löste das Tier offenbar den Schuss aus der Waffe, die geladen und entsichert im Fahrzeug lag. Die Ladung durchschlug die Autotür.
Kugel im Arm, Auto beschädigt
Zu diesem Zeitpunkt hatte eine unbeteiligte Frau an einer Ampel gehalten und dabei den Arm aus dem Autofenster gehalten. Eine Schrotkugel traf sie demnach am Oberarm. Sie wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Auch das Auto hat laut dem Medienbericht Schaden genommen.
Laut einem Bericht des »Guardian« ist es in Nebraska verboten, eine geladene Schrotflinte im Auto zu transportieren. Der Besitzer der Waffe dürfte also mit einem rechtlichen Nachspiel rechnen müssen.
In den USA sind Hunderte Millionen Schusswaffen im Umlauf, viele Staaten haben lasche Waffengesetze. Während sich in Umfragen unter US-Amerikanern seit Jahren eine Mehrheit für restriktivere Regeln ausspricht, verteidigen Lobbygruppen wie die National Rifle Association of America mit Vehemenz und Erfolg das Recht der Bürger auf eine eigene Waffe. Sie berufen sich dabei auf die Verfassung.
