SpOn 04.10.2026
13:49 Uhr

Oktoberfest 2026: München meldet Rekord mit 7,4 Millionen Wiesn-Besuchern


Das Bier strömte, die Massen auch: So viele Menschen wie noch nie waren offiziellen Angaben zufolge in diesem Jahr zu Gast auf dem Münchner Oktoberfest. Überschattet wurde das Volksfest von einigen Unglücken.

Oktoberfest 2026: München meldet Rekord mit 7,4 Millionen Wiesn-Besuchern

Es ist ein neuer Rekord für die Wiesn: 7,4 Millionen Menschen haben nach Angaben der Stadt in diesem Jahr das Münchner Oktoberfest besucht. Das sind so viele wie noch nie. Der bisherige Rekord lag bei 7,2 Millionen Besuchern im Jahr 2023. »Damit ist die Wiesn 2026 die bislang meistbesuchte in ihrer langen Geschichte«, sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf.

6,7 Millionen Maß Bier wurden nach Angaben der Stadt getrunken. Das sind 2,7 Prozent mehr als im Jahr 2025 (6,5 Millionen Maß Bier). Beim Essen meldeten die Wiesn-Wirte ein Plus von zwei bis drei Prozent. Dabei sei das »klassische Hendl wieder im Aufwind«.

Schwerer Unfall am letzten Wiesn-Tag

Überschattet wurde das Fest aber von Unglücksfällen. Am letzten Wiesn-Tag wurde ein 47 Jahre alter Mitarbeiter an einer Schiffschaukel so schwer verletzt, dass er reanimiert werden musste.

Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest

Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Bereits am dritten Wiesn-Tag starb ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter eines Freefall-Towers, nachdem er unter einer Gondel eingeklemmt worden war. Warum er sich in dem Bereich aufhielt, in dem er nicht sein sollte, wird noch ermittelt. Die Wiesn-Gemeinde gedachte ihres Kollegen bei dem traditionellen Gottesdienst.

Einer über 90 Jahre alten Frau wurde der Versuch, ein Kutschpferd zu streicheln, zum Verhängnis. Ihr Rollstuhl verfing sich im Geschirr, kippte, und sie stürzte. Sechs Tage danach starb sie im Krankenhaus.

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Außerdem kippte ein Reisebus, der von Italien auf dem Weg zur Wiesn unterwegs war, auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu um. Zwei Menschen starben, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Reisegruppe der in Italien lebenden philippinischen Staatsangehörigen wollte auf dem Oktoberfest feiern.

wit/dpa