SpOn 11.03.2026
11:17 Uhr

Pam Bondi: US-Justizministerin zieht wegen Drohungen offenbar auf Militärstützpunkt


Drogenkartelle sollen US-Justizministerin Bondi bedroht haben. Nun lebt sie wohl an einem gesicherten Ort. Ob die Politikerin dort Miete zahlt, ist unklar.

Pam Bondi: US-Justizministerin zieht wegen Drohungen offenbar auf Militärstützpunkt

US-Justizministerin Pam Bondi hat wegen Drohungen und Kritik offenbar ihren Wohnort gewechselt. Sie lebt nun auf einem Militärstützpunkt nahe Washington, D.C., berichtet die »New York Times«  unter Berufung auf Insider. Bondi sei unter anderem von Drogenkartellen bedroht und für ihren Umgang mit dem Fall Jeffrey Epstein kritisiert worden.

Bundesbehörden hätten Mitarbeiter der Ministerin auf die Gefahren hingewiesen, heißt es in dem Bericht. Nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar hätten immer mehr Menschen Bondi bedroht. Im Februar habe sie dann ihre Wohnung in der Stadt aufgegeben und sei umgezogen.

Die Justizministerin ist nicht das einzige Mitglied der Trump-Regierung, das diesen Schritt geht. Auch Berater Stephen Miller, Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth leben auf streng bewachten Stützpunkten in der oder rund um die US-Hauptstadt. Ob und wie viel sie für diese Unterkunft zahlen, ist laut »New York Times« unklar. Eine Sprecherin der geschassten Heimatschutzministerin Kristi Noem sagte der Zeitung, Noem habe im vergangenen Jahr eine »marktübliche Miete« gezahlt.

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Bondi wird mit Blick auf die Epstein-Affäre unter anderem vorgeworfen, Opfer bloßgestellt, Täter geschützt und Akten zurückgehalten zu haben. Unter anderem schienen plötzlich Dokumente zu fehlen, die auf ein Fehlverhalten Trumps hinwiesen. Mehr dazu lesen Sie hier .

esw