SpOn 18.09.2026
12:06 Uhr

Philippinen – Banga National High School: Drei Tote nach Schüssen an Schule


Ein Schüler eröffnete in einer Highschool in der südlichen Provinz der Philippinen das Feuer. Mehrere Menschen starben, es gibt Schwerverletzte. Die Zahl der Toten könnte weiter steigen.

Philippinen – Banga National High School: Drei Tote nach Schüssen an Schule

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens drei Schüler getötet worden. 17 weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Sozialministerium (DSWD) mit . Unter den Toten ist demnach auch der jugendliche Angreifer, der sich selbst das Leben nahm. Medienberichten zufolge  soll die Zahl der Toten mittlerweile auf sechs angestiegen sein.

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein. Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Der Vorfall ereignete sich an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao.

Bei allen Opfern handelte es sich um Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren, wie Albert Palencia, der Bürgermeister der Stadt Banga, der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte.

»Der Verdächtige soll neben seinen Freunden gesessen und ihnen gesagt haben, sie sollten nach Hause gehen, ›denn nach dem Mittagessen werde ich meinen Plan in die Tat umsetzen‹. Seine Freunde lachten, da der Schütze als Scherzkeks bekannt war«, berichtete Palencia gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. »Nach dem Mittagessen begann er, auf Schüler zu schießen. Er traf zehn Schüler, bevor er sich selbst tötete«, fügte Palencia hinzu.

Die Behörden haben den Unterricht in der gesamten Gemeinde zunächst ausgesetzt. Das Bildungsministerium DepEd erklärte, man koordiniere mit den örtlichen Behörden und der Polizei, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.

Das DSWD teilte mit , Sozialarbeiter seien vor Ort und leisteten den betroffenen Kindern und Familien psychologische Erste Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung. Auch das Bildungsministerium kündigte entsprechende Hilfen für Schüler, Lehrer und Schulpersonal an.

Weitere Einzelheiten zu dem Angriff waren zunächst unklar. Das Bildungsministerium rief dazu auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten, während die Behörden ermittelten.

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Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in Tacloban City im Osten des Landes. Zwei Verdächtige, 14 und 15 Jahre alt, waren damals festgenommen worden. Damals hieß es, es gebe Hinweise, dass die beiden Jugendlichen möglicherweise gemobbt worden seien.

esk/dpa/Reuters