Im US-Bundesstaat Texas ist ein 51-jähriger Mann wegen des Mordes an seiner Freundin und deren achtjährigem Sohn hingerichtet worden. Die Todesstrafe gegen Cedric Ricks wurde per Giftspritze am Mittwochabend um 18.55 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 0.55 Uhr MEZ) vollstreckt, wie die Justizbehörden in Texas mitteilten. Ricks hatte 2013 seine 30-jährige Freundin Roxann Sanchez und ihren Sohn aus einer vorherigen Ehe erstochen.
Bei der Tat hatte Ricks auch den damals zwölfjährigen Sohn seiner Freundin angegriffen. Dieser überlebte jedoch mit mehr als zwei Dutzend Stichwunden, indem er sich tot stellte. Der Junge sagte später im Prozess gegen Ricks aus. 2014 wurde der Angreifer zum Tode verurteilt.
Festnahme in Oklahoma
In der Tatnacht, so die Staatsanwaltschaft, hatten Ricks und Sanchez eine Auseinandersetzung in ihrer Wohnung. Die beiden Söhne der Frau versuchten demnach, den Streit zu schlichten. Ricks habe ein Messer aus der Küche gegriffen und begonnen, auf Sanchez einzustechen. Der Täter habe seinem eigenen, damals neun Monate alten Sohn nichts angetan, heißt es in den Gerichtsunterlagen. Er sei geflohen und später in Oklahoma festgenommen worden.
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Im vergangenen Jahr waren in den USA 47 Menschen hingerichtet worden, die meisten seit 2009, als 52 Häftlinge hingerichtet worden waren. Die meisten Hinrichtungen fanden in Florida statt. Dort wurden 19 Todesstrafen vollstreckt. An zweiter Stelle folgten Texas, Alabama und South Carolina, wo jeweils fünf Menschen hingerichtet wurden.
Die in vielen Ländern geächtete Todesstrafe wird noch in 23 der 50 US-Bundesstaaten vollstreckt. US-Präsident Donald Trump ist ein Befürworter.
