SpOn 28.09.2026
02:56 Uhr

USA-China-Gipfel: Zwei Riesenpandas sollen Beziehungen verbessern


Die USA und China arbeiten an ihren Beziehungen, dabei sollen auch zwei Riesenpandas helfen. Nach 16 Flugstunden (mit gedämpften Maisbrötchen, Bambus und Karotten) sind die Tiere in ihrer neuen Heimat angekommen. Die Euphorie ist groß.

USA-China-Gipfel: Zwei Riesenpandas sollen Beziehungen verbessern

Zwei von China an die USA ausgeliehene Riesenpandas sind wohlbehalten an ihrem Zielort eingetroffen: Ping Ping und Fu Shuang landeten am Sonntagmorgen nach 16 Stunden Flug an Bord einer Sondermaschine in Atlanta, wie der dortige Zoo mitteilte . Die Einrichtung äußerte sich »hocherfreut«, die Tiere in der Stadt willkommen zu heißen.

»Dies ist ein aufregender Tag für den Zoo Atlanta und ein historischer Moment für die Stadt Atlanta, den Bundesstaat Georgia und darüber hinaus«, erklärte Zoodirektor Raymond King.

Zuletzt beherbergte der Zoo Atlanta von 1999 bis 2024 Pandabären aus China. Die beiden 1999 ausgeliehenen Tiere und ihr im Zoo Atlanta geborener Nachwuchs kehrten nach Ende der Vertragszeit vor zwei Jahren nach Chengdu zurück.

Die beiden Neuankömmlinge Ping Ping und Fu Shuang wurden 2020 geboren. Sie sollen zehn Jahre lang in den USA leben. Für ihre Ankunft renovierte der Zoo Atlanta seine Panda-Anlagen und stellte eine dauerhafte Versorgung mit Bambus sicher, der vor Ort angebaut wird.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das Frachtflugzeug mit den beiden Pandas war zuvor in Chengdu gestartet. Für ihre Verpflegung während des Fluges waren gedämpfte Maisbrötchen, Bambussprossen und Karotten vorbereitet worden, wie die staatliche chinesische Zeitung »Global Times« berichtete. Washington hatte demnach erfahrene Tierpfleger entsandt, um die Pandabären auf ihrem Flug in die USA zu begleiten.

Die Boeing 777 mit dem Spitznamen FedEx Panda Express war laut der Tracking-Website Flightradar24 das am häufigsten aufgerufene Flugzeug, als es nach etwa der Hälfte der Strecke Kurs auf US-Territorium nahm.

Pandabären als »Botschafter der Freundschaft« zwischen China und den USA

China betreibt seit Jahrzehnten »Panda-Diplomatie«, um die Beziehungen zu anderen Staaten zu pflegen. Die Tiere werden dabei nicht verschenkt, sondern gegen eine Leihgebühr für mehrere Jahre ins Ausland gegeben. Die ersten Pandas kamen in diesem Zusammenhang 1972 nach einem Chinabesuch des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon in die Vereinigten Staaten.

Den Umzug von Ping Ping und Fu Shuang hatte Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag bei seinem Staatsbesuch in Washington angekündigt: Er bezeichnete die Tiere dabei als »Botschafter der Freundschaft« zwischen China und den USA (mehr zu Xis Besuch hier ).

Mehr zum Thema

Die Besucher in Atlanta müssen sich derweil noch etwas gedulden, bis sie die beiden Pandabären zu Gesicht bekommen: Sie werden laut dem Zoo für eine »routinemäßige Quarantäne von etwa einem Monat« in einem separaten Bereich untergebracht.

aar/AFP