Welt 15.10.2026
22:52 Uhr

„Braune Scheiße zu brauner Scheiße“ – Linksextreme kippen Pferdemist vor CDU-Büros


Linksextreme wollen mit der bundesweiten Aktion ein Zeichen gegen die „menschenverachtende Politik“ von CDU und AfD setzen. Ähnliche Proteste gab es auch vor den CDU-Parteibüros in Halle, Leipzig, Berlin, Bremen, Nürnberg, Hannover und Aschaffenburg.

„Braune Scheiße zu brauner Scheiße“ – Linksextreme kippen Pferdemist vor CDU-Büros

Linke Aktivisten haben Pferdemist vor verschiedenen CDU-Parteizentralen und Büros abgekippt, unter anderem vor der Parteizentrale in Hamburg – aus Protest gegen die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt. Er kam möglicherweise mit Stimmen der CDU ins Amt (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article6acc7b7461b3d4c01d3e3d46/sachsen-anhalt-cdu-abgeordnete-haben-offenbar-ueber-wahl-zum-landtagspraesidenten-gelogen.html) . Zudem wurde am Zaun der Villa am Leinpfad in Winterhude ein Transparent aufgehängt, auf dem die CDU bezichtigt werde, „den Weg frei für Faschisten“ zu machen, sagte ein Parteisprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Apfel zu Asche, Staub zu Staub, braune Scheiße zu brauner Scheiße“, heißt es in einem Video auf Instagram, in dem die Aktivisten zu sehen sind, während sie tütenweise Pferdemist auf den Gehsteig und die Treppe vor dem Eingang zur CDU-Zentrale kippen, den sie mit einem Bollerwagen herangekarrt haben. „Wer Faschisten wählt, wer mit ihnen taktiert, wer sich verhält wie Faschisten, wird von uns so behandelt wie Faschisten.“ Die Politik der CDU sei genauso menschenverachtend wie die Politik der AfD, erklärt ein Aktivist weiter, „rassistisch und gibt lieber Geld für Waffen als für Bildung und Gesundheit aus“. Das Video endet mit einer Drohung: „Sollte die CDU weiter den Faschisten an die Macht helfen, sehen wir uns an diesem Tag wieder und werden der CDU unsere Wut zeigen.“ Anzeige gegen zwei Teilnehmer Die Polizei bestätigte eine nicht angemeldete Versammlung von rund zehn Personen am Leinpfad. Von zwei Teilnehmern seien die Personalien festgestellt worden, hieß es vom Lagedienst der Polizei. Sie müssten nun zumindest mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht rechnen. Der Vorfall in Hamburg war Teil einer bundesweiten Aktion der l inksextremen Interventionistischen Linken (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article699c830dee35d0f0647c50e7/regierungskrise-in-bremen-linke-solidarisiert-sich-mit-gewaltorientierten-rot-gruen-rot-geraet-ins-stolpern.html) . Die vom Hamburger Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestufte Gruppe bekannte sich in einer Pressemitteilung zu der Aktion. Ähnliche Proteste habe es auch vor den CDU-Parteibüros in Halle, Leipzig, Berlin, Bremen, Nürnberg, Hannover und Aschaffenburg gegeben, hieß es in einer Pressemitteilung.