Welt 13.10.2026
09:46 Uhr

„Das ganze Stadion war totenstill“ – Sorgen um deutschen NHL-Profi nach Pucktreffer am Kopf


Eishockeynationalspieler Nico Sturm droht eine längere Verletzungspause. Der Profi der Minnesota Wild wurde von einem Puck am Kopf getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Erst vor wenigen Wochen hatte es in seinem Team einen ähnlichen Fall gegeben.

„Das ganze Stadion war totenstill“ – Sorgen um deutschen NHL-Profi nach Pucktreffer am Kopf

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist bei einem Saisonspiel seiner Minnesota Wild in der National Hockey League (NHL) von einem Puck am Kopf getroffen worden und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. „Das ganze Stadion war totenstill, als das passiert ist“, sagte Wild-Trainer John Hynes nach dem 4:2-Heimerfolg gegen die Vegas Golden Knights in der nordamerikanischen Profi-Liga. Sturm (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/sturm/) musste die Partie nach dem Kopftreffer bereits im ersten Drittel vorzeitig verlassen und kehrte nicht wieder aufs Eis zurück. Angaben zu Sturms Zustand konnte der Wild-Coach zunächst allerdings noch nicht machen. „Bei so einem Schuss ist es Standard, dass er vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht wird“, sagte Hynes und deutete eine Pause an: Sturm werde voraussichtlich nicht mit der Mannschaft zum Auswärtsspiel bei den Winnipeg Jets an diesem Dienstag reisen. Schlimme Erinnerungen an einen ähnlichen Fall Kurz vor der ersten Drittel-Pause war Sturm nach dem Kopftreffer zu Boden gegangen. Er hatte sich vor dem Vegas-Tor positioniert, um dem gegnerischen Torwart die Sicht zu nehmen. Vom Schuss des Wild-Kapitäns Jared Spurgeon wurde Sturm dann knapp über dem Ohr getroffen. Der 31-Jährige wurde anschließend kurz auf dem Eis behandelt, ehe er sichtlich angeschlagen vom Teamarzt und einem seiner Mitspieler zur Bank geführt wurde. Durchaus kurios: Die Szene war beinahe identisch mit einer Situation aus einem Vorbereitungsspiel vor wenigen Wochen. Da war Minnesotas (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/minnesota/) Verteidiger Brock Faber von einem Puck an fast genau der gleichen Stelle getroffen worden. Auch deshalb wird nun eine längere Pause für Sturm befürchtet. Aufgrund einer Schädelfraktur fällt Faber vorerst aus und musste operiert werden. Faber ist auf dem Weg der Genesung, schaute sich das Spiel gegen Las Vegas sogar live in der Halle an.