Welt 11.10.2026
11:26 Uhr

Hubschraubereinsatz in der Landesklasse – Torwart nach Zusammenprall im künstlichen Koma


Ein Zusammenprall mit einem Mitspieler hat Babelsbergs Torwart Sebastian Schott schwer am Kopf verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Berliner Klinik – die Partie in der 7. Liga wurde abgebrochen.

Hubschraubereinsatz in der Landesklasse – Torwart nach Zusammenprall im künstlichen Koma

Rund 20 Minuten, so heißt es, waren am Samstag vergangen, als sich auf dem Fußballplatz des Pankower SV Rot-Weiß ein Drama abspielte. Der Klub aus der Prignitz in Brandenburg spielt in der Landesklasse West, der 7. Liga, und hatte die zweite Mannschaft des SV Babelsberg 03 zu Gast. Sebastian Schott, Torhüter der Babelsberger, prallte in der Partie des 6. Spieltags mit einem Mitspieler zusammen. Offenbar so heftig, dass er danach nicht mehr ansprechbar war. Sofort wurden Rettungskräfte alarmiert. Nach Angaben des SV Babelsberg 03 (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/sv-babelsberg-03/) rückten Krankenwagen und Rettungshubschrauber an. Schott wurde nach der Erstversorgung mit dem Helikopter ins Berliner Virchow-Klinikum geflogen. Die Kopfverletzungen des Torwarts waren so schwer, dass er ins künstliche Koma versetzt werden musste. Genesungswünsche vom Gastgeber Nach dem Vorfall wurde die Begegnung nicht fortgesetzt. Die Entscheidung zum Abbruch erfolgte in gemeinsamer Absprache zwischen den beiden beteiligten Mannschaften und dem Schiedsrichter. Damit endete das Aufeinandertreffen am sechsten Spieltag der Landesklasse West vorzeitig. Der Pankower SV Rot-Weiß ist als Tabellen-16. mit zwei Punkten Letzter in der Landesklasse West. Davor rangiert Babelsberg mit drei Punkten. Gegenüber „FuPa“, einem Community- und Nachrichtenportal für den Amateurfußball, teilte der gastgebende Klub mit: „Der Torwart von Babelsberg 03 hat sich beim Zusammenstoß mit einem Mitspieler wahrscheinlich schwer verletzt. Rettungswagen und Hubschrauber waren vor Ort. Abbruch des Spiels in Absprache beider Mannschaften und Schiri-Team bzw. Schiedsrichterteams. Wir wünschen ihm zunächst eine schnelle Genesung.“