Welt 28.05.2026
14:33 Uhr

„Ich genieße es“ – Osaka erscheint mit weißer Schleppe zum Match


Tennisspielerin Naomi Osaka macht die French Open zu ihrem Laufsteg. Dass ihre extravaganten Auftritte nicht jedem gefallen, ist ihr egal. Zumal sie auch noch sportliche Schlagzeilen schreibt.

„Ich genieße es“ – Osaka erscheint mit weißer Schleppe zum Match

Optisch wieder ein Hingucker, sportlich erneut top: Japans Tennisstar Naomi Osaka sorgt bei den French Open weiter für Schlagzeilen. Die frühere Weltranglistenerste gewann gegen die Kroatin Donna Vekic mit 7:6 (7:1), 6:4 und steht erstmals seit sieben Jahren wieder in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers in Paris. „Ehrlich gesagt bedeutet mir das viel“, sagte Osaka (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/osaka/) und ergänzte an die Zuschauer gerichtet: „Es ist wie ein weiterer Meilenstein, ich hoffe nur, dass ich weitere Matches vor Euch spielen kann.“ Dann kommen die Besucher von Roland Garros auch weiter in den Genuss der Mode-Auftritte der für ihre extravaganten Outfits bekannten Osaka. Beim Einlaufen vor ihrem Zweitrundenmatch hatte die viermalige Grand-Slam-Turniergewinnerin eine weiße Schleppe getragen, ehe sie im gold-glitzernden Matchoutfit spielte. „Ich denke, es macht Spaß“, sagte Osaka. Es habe sich schon eine Art Community gebildet, die sich über ihre Outfits den Kopf zerbreche. Sie wolle, dass die Leute weiter darüber rätseln. „Ich genieße es, dass ihr Leute es genießt.“ Siegemund ist keine Freundin der Osaka-Show Schon beim Auftaktmatch gegen die deutsche Spielerin Laura Siegemund (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/laura-siegemund/) hatte Osaka aus ihrer Outfit-Wahl eine kleine Show gemacht. „Also ich komme daher, um Tennis (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/tennis/) zu spielen und keine Modenschau zu machen. Wenn andere eine Modenschau machen, dann sollen sie das machen, das ist okay für mich“, hatte Siegemund bei Eurosport gesagt. Es werde bei den Grand-Slam-Turnieren mittlerweile auf jede Sekunde geachtet, „und sie kann sich noch anderthalb Minuten umziehen, da habe ich dann ein Problem damit“, kritisierte die 38-Jährige. Das sei ein Beispiel, bei dem „einmal mehr größere Namen auch anders behandelt werden“, meinte Siegmund: „Das ist das Einzige, was mich da interessiert. Ob jemand da mit der Schleppe kommt oder nicht, das ist mir relativ wurscht.“