Welt 23.09.2026
19:18 Uhr

Kugelbombe nahe Hochspannungsmast entdeckt – LKA rückt zur Entschärfung an


Ein verdächtiger Feuerwerkskörper hat nahe einer Stromanlage in Grevenbroich einen Einsatz ausgelöst. Das Landeskriminalamt stellte die Kugelbombe sicher. Ob ein Zusammenhang mit früheren Sabotageaktionen besteht, ist bislang offen.

Kugelbombe nahe Hochspannungsmast entdeckt – LKA rückt zur Entschärfung an

Die Polizei hat in Grevenbroich im Rheinland im Umfeld des stillgelegten Kohlekraftwerks Frimmersdorf einen eingewickelten Feuerwerkskörper entdeckt. Eine sogenannte Kugelbombe habe in einer Entfernung von 10 bis 15 Metern von einem Hochspannungsmast gelegen, berichtete ein Sprecher der Polizei des Rhein-Kreises Neuss. Der Feuerwerkskörper wurde von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes unbrauchbar gemacht und sichergestellt. Bei einer Explosion hätte er laut den Experten „keinen Schaden anrichten können“, so der Sprecher weiter. Mehrere Medien hatten zuvor über den Fund berichtet. RWE-Werksschutz hatte verdächtigen Gegenstand entdeckt Die Polizei hat keinen Hinweis darauf, dass es einen Versuch gab, den in Klebeband eingewickelten Feuerwerkskörper zu zünden. Ob auch eine Zündvorrichtung vorhanden war, wurde zunächst nicht bekannt. Auch wie lange der Gegenstand dort schon lag, ist nach Angaben des Sprechers noch unklar. Der Werksschutz des Energiekonzerns RWE hatte den verdächtigen Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt. Ob es einen Zusammenhang mit den Sabotage-Aktionen auf Stromleitungen Anfang September gibt, wurde zunächst nicht bekannt. Die gefundene Kugelbombe sei „nicht vergleichbar“ damit, so der Sprecher.