Welt 16.07.2026
12:05 Uhr

Mann greift Mitarbeiterin in Kreisverwaltung an und legt Feuer – vier Menschen in Klinik


In Finsterwalde hat ein Mann eine Mitarbeiterin der Kreisverwaltung bedroht. Er löste dann einen Brand aus. Durch den Rauch seien mehrere Mitarbeiter verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen laufen.

Mann greift Mitarbeiterin in Kreisverwaltung an und legt Feuer – vier Menschen in Klinik

Im brandenburgischen Finsterwalde hat ein Mann am Donnerstagmorgen eine Mitarbeiterin der Kreisverwaltung angegriffen. Nach Angaben der Behörde habe sich der Angriff im Bereich des Jugendamtes ereignet, wie der Sender rbb berichtet. (verlinkt auf https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/07/angriff-kreisverwaltung-elbe-elster-finsterwalde-mitarbeiter-verletzt.html) Die Polizei ermittelt gegen den 35-Jährigen. Er soll am Donnerstagmorgen eine Sachbearbeiterin zuerst verbal bedroht und dann Feuer gelegt haben, sagte ein Polizeisprecher dem Evangelischen Pressedienst in Cottbus. Der Verdächtige hatte laut dem Sprecher, der sich auf erste Informationen bezieht, wohl einen Brandsatz dabei. Es sei Flüssigkeit „hingeworfen“ worden, die kurze Zeit Flammen verursacht habe. Die Feuerwehr habe den Brand schnell löschen können und 20 bis 30 evakuierte Menschen betreut. „Es hat eine ordentliche Rauchentwicklung gegeben.“ Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, vier Menschen seien mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei mit. Die Landkreisverwaltung sprach von fünf verletzten Personen. Kurz nach dem Vorfall in einer Außenstelle der Kreisverwaltung Elbe-Elster in Brandenburg sei der Tatverdächtige festgenommen worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen. Weitere Informationen nannten die Behörden bislang nicht. Nach Angaben des Landkreises wurde der Dienstbetrieb am Standort Finsterwalde nach dem Vorfall eingestellt. „Wann der Standort wieder für den Besucherverkehr geöffnet werden kann, hängt von den weiteren Untersuchungen und der Schadensbewertung ab und steht derzeit noch nicht fest“, hieß es in einer Mitteilung, die der rbb zitiert. Betroffen seien das Straßenverkehrsamt, das Amt für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur, das Amt für Bauaufsicht, Umwelt und Denkmalschutz sowie das Gesundheitsamt. Hinweis: Der Artikel wird aktualisiert, sobald weitere Informationen vorliegen.