Wird er so in zwei Jahren doch noch einmal Europameister? Cristiano Ronaldo hat die Konsequenzen aus seiner beharrlichen Nichtberücksichtigung durch Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus bei den bisherigen Nations-League-Spielen gezogen: So ist der 41-jährige Superstar nicht nur wütend im Privatflieger aus dem portugiesischen Teamquartier geflohen (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article6abe48caca5c42fe8f931d63/cristiano-ronaldo-eklat-ein-ego-das-in-keinem-verhaeltnis-zur-realitaet-steht.html) , sondern hat auch kurzerhand eine eigene Republik ausgerufen. „Wenn ich schon nicht mehr in Portugal spielen darf, dann spiele ich eben in der großartigen Republica do CR7“, erklärte der fünffache Weltfußballer anlässlich der feierlichen Staatsgründung. Das Land soll nach ersten Plänen irgendwo zwischen Atlantikküste und internationalem Steuerrecht (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/article177657122/WM-2018-Cristiano-Ronaldo-zu-zwei-Jahren-auf-Bewaehrung-verurteilt.html) entstehen. Ronaldo kündigt Nationalelf-Comeback an Fest steht bereits, dass die Republica do CR7 hauptsächlich aus Spiegeln bestehen wird und dass es sechsmal täglich überall im Land eine verbindliche 90-minütige Schlafenszeit gibt. Die Nationalhymne soll aus einem lang gezogenen „Siuuu“ bestehen. „Hier ist jeder willkommen, der Cristiano Ronaldo auf angemessene Weise anhimmelt. Außer natürlich Lionel Messi“, erklärte Staatspräsident, Regierungschef und Innenminister Cristiano Ronaldo, der auch das Ministerium für außergewöhnlich gutes Aussehen leiten soll. Auch eine eigene Nationalmannschaft wurde bereits zusammengestellt. Die Auswahl der Republica do CR7 werde anderen Nationen das Fürchten lehren, kündigte Spielertrainer Cristiano Ronaldo an. „In diesem Team spielt immerhin Cristiano Ronaldo mit“, sagte er. „Und sonst keiner, der ihn stören könnte.“ Nacheiferer aus Deutschland? Schon für Sonntag kündigte der frisch gebackene Staatsgründer sein Comeback in der Nations League an: Beim Spiel der Portugiesen gegen Norwegen will er in der Nationaltracht seines Landes für Aufsehen sorgen – als Flitzer, mit nichts bekleidet außer einer CR7-Unterhose. Der Schachzug des ehemaligen Weltstars ruft inzwischen Nachahmer auf den Plan: So soll auch Friedrich Merz mit der Gründung eines eigenen Landes, der autonomen Republik Rambo Zambo, liebäugeln. Mit ihm als einzigem Bürger könnte er die Zustimmungswerte für seine Arbeit auf über 10 Prozent heben (verlinkt auf https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/politik_inland_nt/article6abe979585d64113fb06c04c/merz-im-rekordtief-nur-10-prozent-zufrieden-mit-kanzler.html) , so Merz‘ Hoffnung. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!